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Glossar für die Erneuerbaren Energien

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A 
erster deutscher Offshore-Windpark (Betriebsaufnahme 2009). 250 Mio. Euro teures Pionierprojekt der Unternehmen EWE, Eon, Climate & Renewables und Vattenfall Europe Windkraft. Der Windpark mit zwölf Windenergieanlagen, jeweils sechs Anlagen der Hersteller Areva Multibrid und Repower a 5 Megawatt Leistung, liegt 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum, in einer Wassertiefe von 30 Metern.
amorphe Solarzellen bestehen aus einer dünnen Siliziumschicht, die auf ein Trägermaterial (z. B. eine Glasscheibe) aufgedampft wird. Wirkungsgrad bis 8 %
Aquifere in großer Tiefe vorhandenes Thermalwasserreservoir
Aschegehalt Der Aschegehalt beschreibt die Menge des unverbrennbaren Anteils eines Brennstoffs. Holzpellets, die nach DINplus oder ENplus zertifiziert sind, dürfen einen Aschegehalt von 0,5 Prozent nicht überschreiten.
Auskolken Ausspülen von Offshore-Fundamenten durch Meeresströmungen und Wellengang
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B
 
erster kommerzieller deutscher Offshore-Windpark in der Ostsee, 16 km vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern, nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der bis Ende 2010 fertig errichtet und in Betrieb genommen werden soll. Gebaut und betrieben wird die Anlage von dem Energieversorgungsunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg. Der Park besteht aus 21 Siemens-Windenergieanlagen in 16 bis 19 Metern Wassertiefe mit einer installierten Gesamtleistung von 48,3 Megawatt und soll jährlich rund 180 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie entspricht.
BiogasBiogas wird in Biogasanlagen durch die Vergärung von Substraten wie Mais, Gülle oder Grassilage erzeugt. Biogas besteht aus 45 bis 70 Prozent Methan, außerdem 30 bis 55 Prozent Kohlendioxid sowie geringe Mengen Stickstoff, Schwefelwasserstoff und andere Spurengase. Es wird zur Stromerzeugung verwendet oder nach entsprechender Aufbereitung, bei der Kohlendioxid und andere Stoffe abgetrennt werden, als Biomethan ins Erdgasnetz eingespeist. Bei der Stromerzeugung wird mit dem Biogas ein Motor betrieben, der einen Generator antreibt.
BiogasregisterDas Biogasregister Deutschland der Deutschen Energie-Agentur schafft als internetbasierte Plattform einen branchenübergreifenden Standard für den Nachweis der Herkunft und der unterschiedlichen Eigenschaften von aufbereitetem Biogas im Erdgasnetz (Biomethan, Bioerdgas)
Bucket-Fundament
eimerähnliche Fundamentkonstruktion, die durch Unterdruck ausgespült wird und sich im sandigen Untergrund festsaugt
Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE)
Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland, Zusammenschluss von 22 Fachverbänden mit zusammen mehr als 30.000 Mitgliedern aus den Bereichen Wasserkraft, Windenergie, Bioenergie, Solarenergie und Geothermie.
Bundesverband Geothermie (GtV-BV)
mit knapp 900 Mitgliedern weltweit zweitgrößte geothermische Vereinigung. Wichtigste Aufgabe ist, die Möglichkeiten der Nutzung der Geothermie allgemein bekannt zu machen und die Öffentlichkeit über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen geothermischen Technologien und Techniken zu informieren.
Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)Interessengemeinschaft von rund 800 Unternehmen der Solartechnik aus den Bereichen Produktion, Handel und Handwerk mit Sitz in Berlin
Bundesverband Windenergie (BWE)Fachverband der Windenergiebranche in Deutschland. In ihm sind Planer, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen sowie sonstige Förderer und Nutzer der Windkraftnutzung zusammengeschlossen. Mit rund 20.000 Mitgliedern ist der BWE der größte Verein seiner Art in Deutschland.
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C
 
Begriff aus dem Bereich der Windenergieanlagen
Diese meist mit Sensoren realisierte Zustandsüberwachung erfolgt als regelmäßiges oder aber permanentes Erfassen (Monitoring) des Maschinenzustandes (Condition) durch Messen. Daran schließt sich eine Analyse der aussagefähigen physikalischen Größen wie Schwingungen, Temperatur, Lage.
Contracting (Wärme)Wärmecontracting ist eine vertragliche Vereinbarung über Wärmedienstleistungen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude, also ein Wärmedienstleistungsvertrag. Das Unternehmen, das sich zur Wärmelieferung verpflichtet, zum Beispiel ist dies ein Energieversorger, stellt die Heizanlage und liefert den Brennstoff, wobei nicht der Brennstoff in Rechnung gestellt wird, sondern das Produkt, das mit Hilfe der Heizanlage und dem Brennstoff erzeugt wird: Wärme. So werden zum Beispiel in den Gebäuden keine Gas- sondern Wärmemengenzähler installiert. Die Anlage bleibt im Besitz des Wärmelieferanten. Dieser übernimmt auch die Wartung der Anlage. Der Vorteil für den Wärmebezieher ist, dass für ihn keine Anfangsinvestition in eine Heizanlage anfällt. Der Wärmelieferant liefert Wärme zu einem bestimmten Preis und refinanziert darüber seine Investition und die laufenden Kosten, zum Beispiel die Wartung. Oft läuft ein Contractingvertrag über zehn bis 15 Jahre.
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D
mehrheitlich staatseigenes Unternehmen, das sich als Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und erneuerbare Energien versteht
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. ist der Branchenverband der deutschen Pelletbranche. Er wurde 2001 gegründet und sitzt seit 2009 in Berlin. Im DEPV sind die Unternehmen aus den verschiedenen Teilbranchen der Pelletbranche zusammengefasst: Der DEPV vertritt die Interessen von Kessel- und Ofenherstellern, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Handel und Logistik.
Deutsches Windenergie-Institut (Dewi GmbH ) 1990 in Wilhelmshaven durch das Land Niedersachsen zur Unterstützung der Windenergieindustrie gegründet. Aufgaben: Erforschung der Grundlagen, Entwicklung von Messmethoden, Realisierung von Windparks.
Zunächst auf die Forschung konzentriert, gewann der Bereich der Dienstleistungen des DEWI schnell an Bedeutung und macht heute mehr als 75 % des Unternehmensumsatzes aus.
Desertec Initiative, die sich für die Übertragung von in Wüstenregionen erzeugtem Solar- und Windstrom nach Europa einsetzt
Due Dilligence Analyse, Prüfung und Bewertung vor der Finanzierung eines Projekts (Sorgfaltspflicht)
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E 
Energieholz ist die Bezeichnung für Holz von schnell wachsenden Baumarten wie Pappel, Weide oder Rhobinie, die zu energetischen Zwecken auf landwirtschaftlichen Flächen in Form von Kurzumtriebplantagen angepflanzt werden.
Elektroimpulsverfahren Bohrmethode basierend auf der zerstörenden Wirkung elektrischer Entladungen zwischen zwei Elektroden
Erneuerbare Energien regenerative Energien, Energien aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beiträgt. Zu ihnen zählen: Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie Erdwärme (Geothermie), durch Gezeiten erzeugte Energie sowie das energetische Potenzial der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Biomasse (z. B. Biogas, Bioethanol, Holz).
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Im Jahr 2000 inkraft getretenes deutsches Gesetz, das den Vorrang erneuerbarer Energien regelt.
EU PVSEC European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, weltgrößter Solarstromkongress an wechselnden Orten. Internationale Experten präsentieren bei der Europäischen Photovoltaikkonferenz mit 1000 wissenschaftlichen Beiträgen die neuesten Entwicklungen aus der Forschung, der Technologie, der Industrie und der Politik. Begleitende Workshops, Exkursionen und Diskussionsforen bieten eine Plattform für den Wissenstransfer.
EVA Ethylvinylacetat, copolymerisiertes Vinylacetat, das man auch als Harz oder Schmelzkleber bezeichnet. Auf dem Markt ist es als Granulat, Pulver oder wässrige Lösung erhältlich. Um Solarzellen im Modul zu versiegeln, nutzt man weiße EVA-Folien, sowohl in Glas-Glas-Laminaten als auch in Glas-Folie-Modulen. Dabei wird die Folie zuerst auf das Rückglas oder die Rückseitenfolie aufgelegt, es folgen der Solarzellenstring und die obere EVA-Folie. Obenauf kommt das Frontglas. Dieser Stapel wird im Laminator auf rund 150 Grad Celsius erhitzt und evakuiert. Bei der Verflüssigung wird das EVA glasklar und vernetzt sich. Wenn es ausgehärtet ist, sind die Solarzellen witterungsfest eingepackt, im so genannten Laminat.
EWEA European Wind Energy Association, Europäisches Windenergenetzwerk mit über 600 Mitgliedern aus fast 60 Ländern
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F 
mit über 3.900 Mitgliedern (Betreiber, Hersteller und Planer von Biogasanlagen, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie Interessierte) Europas stärkste Organisation im Bereich Biogas. Setzt sich durch intensive politische Interessenvertretung auf Bundes- und Länderebene für die verstärkte Nutzung der Biogastechnologie ein und fördert der Verband Erfahrungs- und Informationsaustausch im Biogasbereich.
Fermenter Der Fermenter oder Faulbehälter ist der Ort der Biogasproduktion, also im engerem Wortsinn die eigentliche Biogasanlage in der Biogasanlage. Im Fermenter werden die Substrate durch Mikroorganismen vergoren. Dabei entsteht Biogas. Es lassen sich zwei Bauarten unterscheiden: Liegende und stehende Fermenter. Liegende Fermenter sind meist zylindrische Stahltanks. Stehende Fermenter sind runde Behälter, die der Form nach wie flache Silos aussehen.
FIDIC Fédération Internationale des Ingénieurs-Conseils, bedeutendster internationaler Dachverband von nationalen Verbänden Beratender Ingenieure im Bauwesen
FOS/TAC-Wert Verhältnis der flüchtigen organischen Säuren (FOS) zur Carbonat-Pufferkapazität (TAC). Dieses Verhältnis ist ein wichtiger Parameter zur stabilen Prozesssteuerung einer Biogasanlage
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G 
Die Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) regelt Bedingungen und Voraussetzungen, zu denen die Betreiber von Gasnetzen anderen Marktteilnehmern einen Zugang zu ihren Netzen zum Zweck des Einspeisens von Gas ermöglichen müssen. Zum Beispiel regelt die Verordnung die Bedingungen für den Netzanschluss von Biogasanlagen, die Biomethan einspeisen wollen, das auf Erdgasqualität aufbereitet ist.
Gasisolierte Leitung (GIL) erdverlegte Stromleitung in einem mit Treibhausgas gefüllten Tunnel. Vorteilhaft sind die hohe Übertragungsleistung und die vergleichsweise geringe Trassenbreite.
Geothermie Erdwärme, die entzogen und entweder zum Heizen und Kühlen (Wärmepumpenheizung) genutzt wird, zur Erzeugung von elektrischem Strom herangezogen wird oder in eine Kraft-Wärme-Kopplung einfließt.
Germanischer Lloyd (GL) Schiffsklassifikations-Gesellschaft, derren Überwachungstätigkeit sich auch auf meerestechnische Bauwerke und Offshore-Geräte, zum Teil auch auf Anlagenbau erstreckt . So gehört der Germanische Lloyd zu den weltweit führenden Zertifizierungsstellen für Windenergieanlagen.
Gezeitenkraftwerk erzeugt Strom durch den energetischen Unterschied von Ebbe und Flut
Grätzel-Zelle elektrochemische Flüssigkeitssolarzelle mit Titandioxid als Elektrolyten und einem Farbstoff zur Verbesserung der Lichtabsorption.
GWEC Global Wind Energy Council, Weltorganisation für Windenergie
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H
 
Vakuumrohr mit einer Wärmeausleitung über ein Wärmerohr
Heizwert von Holzpellets Der Heizwert von Holzpellets beträgt fünf Kilowattstunden pro Kilogramm. Die durch Pressen hoch verdichteten Sägespäne weisen den höchsten Energiegehalt aller Holzbrennstoffe auf. Die kleinen Presslinge kommen auf die Hälfte des Heizwerts von Heizöl. Dieser beträgt zehn Kilowattstunden pro Liter.
Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR) Technologien zur Umwandlung der in der Erde vorhandenen Wärme in elektrischen Strom. Dafür werden mindestens zwei Bohrungen bis in das harte Grundgebirge abgeteuft. Das Gestein fungiert als Wärmetauscher. Oberirdisch wird die geförderte Wärme einem Dampfkreislauf zugeführt, mit dem eine Turbine betrieben werden kann. (s. Petrothermale Tiefengeothermie)
Husum Windenergy weltgrößte Fachmesse für Windenergie, alle zwei Jahre auf dem Messegelände in Husum. Veranstalter ist die Husumer Wirtschaftsgesellschaft (HWG mbH & Co. KG) zusammen mit der Hamburg Messe und Congress GmbH.
Hydrothermale Tiefengeothermie Nutzung der in großer Tiefe vorhandenen Thermalwasserreservoirs für die Energieerzeugung
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I 
Als Industriepellets werden Holzpellets bezeichnet, die von geringerer Qualität als Holzpellets für den Hausbrand sind, die auch als Premiumpellets bezeichnet werden. Industriepellets werden in größeren und großen Feuerstätten verbrannt, zum Beispiel in Holzheizkraftwerken oder als Zugabe in Kohlekraftwerken mitverstromt (Co-Firing). Bei Qualitätsparametern wie dem Aschegehalt erreichen Industriepellets die Qualität von Hausbrandpellets, die DINplus- oder ENplus zertifiziert sind, nicht, zum Beispiel aufgrund eines höheren Rindenanteils in den Pellets. Sie in einem Holzpelletkessel fürs Einfamilienhaus zu verwenden empfiehlt sich nicht, da ein reibungsloser Kesselbetrieb mit Industriepellets nicht garantiert ist. Außerdem knüpfen viele Kessel- und Ofenhersteller ihre Produktgarantie an die Verwendung von DINplus- oder ENplus-Pellets.
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J 
Fachwerkskonstruktion aus Stahl, ähnl. Strommasten
Jahresbedarf Holzpellets Der Jahresbedarf Holzpellets eines durchschnittlichen Einfamilienhauses wird gewöhnlich mit fünf Tonnen Brennstoff pro Jahr angegeben.
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K
Polyimid, das bis zu 230 (kurzzeitig 400) Grad Celsius erträgt, nur wenig ausgast, sehr beständig gegen UV-Strahlung ist und obendrein gut isoliert. Es wird als Substrat für flexible Solarzellen genutzt.
Kleinwindanlage Anlagen bis 100 Kilowatt installierter Leistung (BWE).
Anlagen, deren überstrichene Rotorfläche kleiner ist als 200 Quadratmeter bei 350 Watt pro Quadratmeter (IEC-NORM 61400-2:2006). Daraus ergibt sich eine maximale Leistung von 70 Kilowatt. Der Turm ist in der Regel nicht höher als 20 Meter. Bei den derzeit marktgängigen Anlagen liegt die Leistung in der Regel bei zwischen 5 und 10 kW.
Klimakonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) United Nations Framework Convention on Climate Change, internationales Umweltabkommen mit dem Ziel, eine durch den Menschen verursachte Störung des Klimasystems zu verhindern und die globale Erwärmung zu verlangsamen sowie ihre Folgen zu mildern. Das Sekretariat, das die Umsetzung der Konvention begleitet, sitzt in Bonn. Die Vertragspartner veröffentlichen regelmäßige Berichte, in denen Fakten zur aktuellen Treibhausgasemission und Trends enthalten sind.
Kombispeicher Pufferspeicher zur Heizwasserbevorratung mit integriertem Warmwasserspeicher
Konzentratorzellen Durch die Verwendung von Spiegel- und Linsensystemen wird eine höhere Lichtintensität auf die Solarzellen fokussiert. Diese Systeme werden der Sonne nachgeführt, um stets die direkte Strahlung auszunutzen.
Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie, die in der Regel unmittelbar in elektrischen Strom umgewandelt wird, und nutzbarer Wärme
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Anstalt des öffentlichen Rechts, ursprünglich gegründet zur förderung des deutschen Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg. Sie fördert eigenen Angaben zufolge ein Drittel aller Investitionen in Deutschland in erneuerbare Energien. Förderzwecke sind unter anderem die energetische Gebäudesanierung und Photovoltaik Anlagen. Seit 2006 stellt die Bundesregierung im Rahmen der Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum“ jährlich eine Milliarde Euro zur Verfügung, um die Programme zur CO2-Reduzierung attraktiv zu gestalten und die nationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz aus dem Kyoto-Protokoll zu erreichen. Das jährliche Fördervolumen soll 17 Milliarden Euro betragen.
Kupfer-Nickel 90/10 seewasserfeste und bewuchshemmende Legierung, die in vielen Bereichen der Offshore-Industrie eingesetzt wird
Kurzumtriebsplantagen Als Kurzumtriebsplantagen (KUP) werden Flächen bezeichnet, die mit schnell wachsenden Baumarten wie Pappel, Weide oder Rhobinie bestanden sind. KUP werden alle drei bis fünf Jahre mit Holzhäckslern geerntet. Das sind Feldhäcksler mit einem entsprechenden Holzerntevorsatz. Da der Zweck der Anlage von KUP die energetische Verwendung des Holzes ist, werden Kurzumtriebsplantagen auch als Energiewälder bezeichnet. Der Holzhäcksler erntet die Bäume und häckselt sie zu Hackschnitzel klein in einem Arbeitsgang.
Kyoto-Protokoll am 11. Dezember 1997 in Kyōto/Japan beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes. Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene und 2012 auslaufende Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, die als hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung gelten.
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L 
Mithilfe des laser-optischen Systems “Light Detection and Ranging” lassen sich Strömungen vor dem Rotor von Windenergieanlagen und Luftwirbel dahinter messen.
Lignin Lignin ist ein natürlicher Bestandteil von Holzzellen, der Holzzellen ihre Festigkeit gibt. In der Pelletproduktion macht man sich diese Eigenschaft nutzbar und funktioniert das Lignin sozusagen zu einem natürlichen Klebstoff um, der die Sägespäne, aus denen ein Holzpellet besteht, nach dem Pressen zusammenhält. Bei der Herstellung von Holzpellets tritt das Lignin aus dem fein zerkleinerten Rohstoff durch Erhitzen (etwa 100 Grad Celsius) aus den Holzzellen und fungiert als Klebstoff oder Bindemittel in der Masse, die in einer Pelletpresse zu den bekannten zylindrischen Stäbchen zusammengepresst und in Form gebracht werden. Nach dem Pressen kühlen die Pellets ab, das Lignin (und damit das Pellet) härtet aus und hält das Pellet in Form.
Lithium-Ionen-Akkumulator (Li-Ion) Akkumulator auf Lithiumbasis mit hoher Energiedichte. Er ist thermisch stabil und unterliegt keinem Memory-Effekt.
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M
Erdbebenstärke, gemessen nach der Richterskala
Melinex s. Mylar
mesophil Als mesophil bezeichnet man Lebewesen (Mikroorganismen) die optimal bei mittleren Temperaturen, d. h. ungefähr zwischen 20 und 45 Grad Celsius
Mischpellets Mischpellets (engl. Mixed Biomass Fuels (MBP)) unterscheiden sich von den bekannten Holzpellets durch die Bandbreite des möglichen Ausgangsmaterials, das als Mischung verpelletiert wird. Die Rohstoffbasis ist sehr groß: Als Ausgangsmaterial können neben Sägespänen aus Holz zum Beispiel Nussschalen, Kerne, Stroh oder Miscanthus verwendet werden. Über die Anteile der jeweiligen Ausgangsmaterialien sowie über die Wahl derselben lassen sich die Eigenschaften der Mischpellets steuern, so zum Beispiel der Aschegehalt oder die Emissionen.
monokristalline Solarzellen bestehen aus einer Scheibe eines hochreinen, gezogenen Silizium-Einkristalls. Wirkungsgrad bis 20 Prozent.
Monopile Konstruktion aus einem zylindrischen hohlen Pfahl, geeignet bis 20 m Wassertiefe
Mylar oder Melinex Diese beiden Folien bestehen aus sehr beständigem und transparentem Polyester (PET) mit hoher elektrischer Durchschlagsfestigkeit bis 180 Volt pro Mikrometer Schichtdicke. Dafür wird eine dünnen PET-Schicht durch Walzen in zwei Richtungen gedehnt. Anschließend härtet sie bei hohen Temperaturen aus, ohne wieder zu schrumpfen. Die Folien kommen in Solarmodulen als Backsheets zum Einsatz. Melinex wird auch als Substrat für flexible Solarzellen verwendet
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N 
Die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) legt die Kriterien für die Nachhaltigkeit bei der Herstellung und beim Transport von flüssiger Biomasse (Palm-, Soja-, Rapsöl etc.) zur Verstromung und zur Wärmeerzeugung fest. Die Ölpflanzen dürfen nicht auf Flächen mit einem hohen Naturschutzwert angebaut werden, zum Beispiel Urwald, der für die Pflanzenölproduktion insbesondere in Indonesien gerodet wird. Eine Vergütung von Strom aus Pflanzenöl nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird nur dann gezahlt, wenn die Nachhaltigkeit nachgewiesen ist. Die BioSt-NachV basiert auf der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (2009/28/EG).
Nachladeoptimierung verhindert ein Nachheizen des Warmwasserspeichers über den Heizkessel, wenn der solare Ertrag und die gespeicherte Wärmemenge den Warmwasserbedarf decken
Nennleistung Nennleistung ist eine vom Hersteller definierte Leistung
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O 
Pelletfeuerungen werden nicht nur als Kessel, sondern auch in Form von Pelletöfen angeboten. Es lassen sich hierbei zwei Typen unterscheiden: Raumluftöfen und wassergeführte Pelletöfen. Die Raumluftöfen sind Pelletöfen, die ihre Wärme unmittelbar an den sie umgebenden Raum abgeben. Sie werden wie bekannte andere Öfen auch (zum Beispiel Scheitholz) zum Beheizen einzelner Wohnräume verwendet, zum Beispiel im Wohnzimmer. Wassergeführten Pelletöfen sind über eine Wassertasche, in der sich ein Wärmetauscher befindet, in den Heizkreislauf des Hauses eingebunden und können in Häusern mit einem niedrigen Energiebedarf (Niedrigenergiehäuser) als Zentralheizung fungieren. Beiden Ofenvarianten gemein ist, dass die Holzpellets meist per Hand aus Säcken (so genannte Sackware) befüllt werden, doch lässt sich für wassergeführte Pelletöfen, die als Zentralheizung dienen, auch ein Pelletbunker einrichten, von dem aus der Ofen über ein Austragungssystem (Schnecke) mit dem Brennstoff beschickt wird.
Oxidationskatalysator Abgasnachbehandlung, verwenden den verbliebenen Luftsauerstoff zur Umwandlung von nicht vollständig verbrannten, gasförmigen Bestandteilen wie CO und HCHO zu Kohlenstoffdioxid (CO2).
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P 
Abgasnachbehandlung, entfernt primär die Rußpartikel aus dem Abgasstrang
Pelletlager Beim Heizöl ist es der Öltank, beim Brennstoff Pellets werden die kleinen Presslinge in einem Pelletlager oder -bunker gelagert. Bei kleinen Pelletfeuerungen im Einfamilienhaus bemisst sich die Größe nach dem Jahresbedarf an Brennstoff. Eine Faustformel für die Größe besagt: pro Kilowatt Heizlast 0,9 Kubikmeter Lagerraum bereithalten. Neben Selbstbaulagern, den so genannten Lagerbunkern, die der Heizungsbesitzer selbst anfertigt oder durch einen Schreiner anfertigen lässt, bietet die Industrie fertige Pelletlager als Alternative zum selbst gebauten Pelletbunker an. Dies sind Silos aus Metall oder Kunststoff oder Gewebesilos, die im Keller aufgestellt werden. Erdtanks bieten sich als Alternativlösung für einen Bunker außerhalb des Gebäudes auf dem Grundstück an. Auch für größere und große Pelletfeuerungen (Anlagen ab 50 Kilowatt Leistung) werden diese Lagersysteme angeboten. Hinzu kommen noch Container, die als Pelletlager dienen und auch fertige Hochsilos mit mehreren hundert Kubikmeter Volumen, wie sie seit Jahrzehnten von landwirtschaftlichen Betrieben verwendet werden.
Petrothermale Tiefengeothermie Nutzung der Hitze aus tiefliegenden Gesteinsschichten (s. Hot Dry Rock, HDR)
Photovoltaik Stromgewinnung aus der Sonneneinstrahlung
polykristalline Solarzellen bestehen aus einer Scheibe eines gegossenen Siliziumblockes. Beim Abkühlen des flüssigen Siliziums entstehen verschieden ausgerichtete, voneinander abgegrenzte Kristallkörner. Wirkungsgrad bis 14 %.
Porenwasserdruck Problem bei Offshore-Gründungen: Porenwasserdruck entsteht, wenn ein wassergesättigter Boden schnell zyklisch belastet wird. Das durch die Bodenporen strömende Wasser gerät dabei zunehmend unter Druck, bis sich der Untergrund verflüssigt.
PVB Folien aus Polyvinylbutyral werden wie EVA als Schmelzkleber für die Laminierung der Solarmodule verwendet. Neben der Solarindustrie nutzt es beispiels­weise die Automobilindustrie als Zwischenfolie im Glas von Windschutzscheiben. PVB ist sehr hitzebeständig, zunehmend wird es als Ersatz für Tedlar-Folien eingesetzt. Der Grund: Die gängige Tedlar-Folie enthält Blei. Polyvinylbutyral bietet eine bleifreie Alternative.
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Q 
Die am deutschen Markt verfügbare höchste Pelletqualität stand bislang in einem Zeichen: DINplus. Das Gütezeichen DINplus der DINCertco kennzeichnete die Pellets für den Endverbraucher. Seit Sommer 2010 können Endverbraucher nun zwischen zwei Zeichen wählen: DINplus und/oder ENplus. Beide Gütezeichen basieren auf der neuen europäischen Norm für Holzpellets, die die bisherigen nationalen Normen für Holzpellets ablöst. Diese Norm wird in Zukunft einheitlich für Europa drei Qualitätsklassen für Pellets bringen: A1, A2 und B. Pellets der Klasse A1 sind die beste Qualität und dienen vornehmlich dem Markt der Kleinfeuerungen (Hausbrand). Mit der Klasse B werden erstmals Industriepellets normativ erfasst. Für A2-Pellets ist beispielsweise ein etwas höherer Aschegehalt zugelassen als in der Klasse A1. Auf den Normvorgaben für die Klasse A1 basieren die beiden Gütezeichen DINplus und ENplus. ENplus kennzeichnet den Bezug dabei im Gütezeichen: ENplus-A1.
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R 
Maß für die Fermentereffektivität einer Biogasanlage, gibt unter anderem Auskunft über die Nährstoffversorgung der Mikroorganismen und die Abbaugeschwindigkeit der Substrate, wird gemessen in kg oTS/m³/d (Menge an organischer Trockenmasse (oTS) gemessen in Kilogramm pro Kubikmeter und Tag)
Redoxpotential Maß für die Bereitschaft, in einer chemischen Reaktion als Oxidationsmittel zu fungieren
Regelenergie Energie zum Ausgleich von Schwankungen des Stromverbrauches und der Stromerzeugung
Repowering Ersetzen alter Anlagen zur Stromerzeugung durch neue, leistungsfähigere und effizientere (vor allem im Bereich der Windkraft)
Rohbiogas Als Rohbiogas wird das unaufbereitete Biogas bezeichnet, wie es nach der Vergärung der Substrate aus dem Fermenter einer Biogasanlage kommt.
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S 
Betonblock, der die Stahlkonstruktion der OWEA (meist in Tiefen unter 10 m)
schwimmendes Fundament Konstruktion, bei der die schwimmende OWEA mit einem Seil an einem Fundament auf dem Meeresboden befestigt, geeignet für große Wassertiefen
SCR-Technologie Selective Catalytic Reduction: Katalysatoren zur Stickoxidentfernung sowohl im Kraftwerksbereich als auch bei mobilen Anwendungen. Ein Reduktionsmittel (meist Harnstoff) wandelt Stickoxide in unschädlichen Stickstoff und Wasser um.
Seismizität Gesamtheit der Erdbebenereignisse in einem Gebiet
Selbstheilungseffekt Gründungen von Offshore-Windenergieanlagen können sich nach überstandenen Extremstürmen teilweise regenerieren, indem kleine, fast zyklische Einwirkungen den Boden in einen dichteren Zustand zurückkriechen lassen.
Silizium (Si) Bestandteil der meisten Solarzellen (95 %). Das Halbleitermaterial bietet den Vorteil, dass es als zweithäufigstes Element der Erdrinde in ausreichenden Mengen vorhanden und die Verarbeitung des Materials umweltverträglich ist.
Silofahrzeug Holzpellets werden per Silofahrzeug angeliefert. Es handelt sich bei diesen Spezialfahrzeugen für den Transport der kleinen Presslinge um die Weiterentwicklung des Fahrzeugbaus für Silotankwagen aus der Futtermittelindustrie. Auch wenn viele spezifische Details hinzugekommen sind, wie zum Beispiel die Bordwaage, so ist das Ausladeprinzip das Gleiche geblieben: Der Inhalt des Silos (in diesem Fall Holzpellets) wird über einen bis zu 30 Meter langen Schlauch und per Druckluft in das Pelletlager des Kunden eingeblasen. Silofahrzeuge für Pellets können bis zu 26 Tonnen Brennstoff laden.
Smart Grid Intelligentes Stromnetz
Solarthermie Wärmegewinnung aus der Sonneneinstrahlung
Stagnation kritischer Zustand einer solarthermischen Anlage, bei dem im Kollektor das gesamte Fluid verdampft ist und demzufolge keine Wärme mehr zum Sammler transportiert wird
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T 
Um ein breiteres Strahlungsspektrum nutzen zu können, werden in Photovoltaikmodulen unterschiedliche Halbleitermaterialien, die für verschiedene Spektralbereiche geeignet sind, übereinander angeordnet
Tedlar Polyvinylfluorid, also ein fluorhaltiges Polymer, verwandt mit dem bekannten Polyvinylchlorid (PVC), allerdings wurde an die Stelle der Chloratome Fluor eingeschleust. Das Fluor macht diesen Kunststoff sehr fest, weil es starke chemische Bindungen mit dem Kohlenwasserstoff eingeht. Es ist zwischen minus 70 und plus 110 Grad Celsius einsetzbar, kommt ohne Weichmacher aus und weist Schmutz und Feuchtigkeit ab. Es ist auch beständig gegen das Ausbleichen (UV-Licht) und viele Chemikalien. Transparente Tedlar-Folie ist ab 300 Nanometer Wellenlänge bis weit in den infraroten Bereich hinein lichtdurchlässig. In der Photovoltaik verwendet man es vor allem für Rückseitenfolien in Solarmodulen.
Teillastbetrieb Bei niedrigem Wärmebedarf passen moderne Heizkessel ihre Leistung automatisch an und regeln sich bei Bedarf in den Teillastbetrieb hinein. Die Vollast ist die maximale Leistung, die ein Heizkessel fahren kann. In der Regel ist der Wirkungsgrad einer Heizung im Volllastbetrieb höher als im Teillastbetrieb. Unter anderem deshalb raten Pelletkesselhersteller, Kessel mit einem Pufferspeicher zu kombinieren. Der Kessel lädt dann im Volllastbetrieb den Pufferspeicher auf und schaltet sich danach ab. Die Wärme liefert der Pufferspeicher.
Teflon linear aufgebautes, teilweise kristallines Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Ausgangsstoff ist Chloroform. Das Material ist chemisch extrem beständig und wiedersteht Temperaturen zwischen minus 270 und plus 260 Grad Celsius aushält, ohne sich zu zersetzen. In Solarmodulen werden Teflonfolien als Frontsheets verwendet. Da ihre Lichtdurchlässigkeit besser als bei Floatglas ist, könnten sie das schwere Frontglas mittelfristig ersetzen.
Teonex Thermoplast, das aus der Polykondensation von Ethylenglycol entsteht. Neben der hervorragenden Festigkeit und Beständigkeit gegen Wasser und chemische Substanzen, spielt vor allem seine Dauerbiegefestigkeit eine wichtige Rolle, vor allem als Substrat zur Abscheidung von dünnen, solaraktiven Halbleiterschichten in flexiblen Solarzellen.
thermophil wärmeliebend, Lebewesen (Mikroorganismen), die hohe Temperaturen (45–80 °C) bevorzugen
Tripile-Gründung Konstruktion aus drei unter Wasser verankerten Stahlpfeilern, auf die über Wasser eine Dreibeinkonstruktion aufgesetzt wird, geeignet für 25 - 50 m Wasstertiefe.
Tripod-Gründung Dreibeinkonstruktion aus Stahlrohren, die unter Wasser den Hauptpfahl eines Windradmasten stützen, geeignet für Wassertiefen größer 20 m
Triticale Getreidekreuzung aus Roggen und Weizen
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U 
Die Umwälzpumpe in einem Heizkreislauf (bestehend aus Vor- und Rücklauf des geschlossenen Heizsystems), fördert das Wärmemedium vom Ort der Erzeugung (=Kessel) zum Ort des Bedarfs und von dort zurück zur Heizung. Das Wärmemedium ist meist Wasser. Wärme-Ausstrahlungsmedien am Verbrauchsort sind die bekannten Radiatoren im Raum: Heizkörper. Durch die Abgabe von Wärme (=Energie) am Verbrauchsort über die Radiatoren kühlt das Wärmemedium Wasser ab. Nach Durchlauf durch den Radiator wird es über den Rücklauf zur Heizung transportiert. Auch diese Aufgabe übernimmt die Umwälzpumpe.
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V 
Asche besitzt eine so bezeichnete Ascheerweichungstemperatur, ab der sie vom festen in den flüssigen Zustand übergeht: Sie wird weich. Dies wird als Versinterung oder Verschlackung bezeichnet. Versinterung bzw. Verschlackung kann für Pelletfeuerungen ein Problem werden: Denn wenn die versinterte Asche wieder abkühlt, härtet sie zu Brocken aus. Wenn sie nicht von der Ascheaustragung des Kessels aus der Brennkammer entfernt werden kann, sammelt sie sich dort an, stört den Betrieb und verursacht Heizungsausfälle. Mit dem neuen Gütezeichen ENplus wird erstmals die Ascheerweichungstemperatur als Kriterium für Holzpellets eingeführt. ENplus-A1-Pellets müssen eine Ascheerweichungstemperatur von mindestens 1.200 Grad Celsius aufweisen.
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W 
Kollerwalzen sind zentraler Bestandteil von Pelletpressen. Man kann sagen: Im Prinzip reduziert sich der eigentliche Pressvorgang von zum Beispiel Holzpellets in einer Pelletpresse auf die Maschinenbestandteile Kollerwalzen und Matrize, die im vorderen Bereich der Pelletpresse angesiedelt sind. Kollerwalzen sind, entweder mit senkrechten Riefen auf der Außenfläche oder alternativ auch Bohrungen versehene Zylinder aus massiven Stahl. Ihre Aufgabe ist, den Rohstoff, zum Beispiel Sägespäne, der in den Pressraum einer Pelletpresse von von oben „einrieselt“, in die Pelletform (=Matrize) hinein zu walzen. Die Riefen oder Bohrungen dienen dabei zum besseren Eintrag des Materials in die Matrize. Bei der Matrize handelt es sich um einen ringförmige Pressform aus Stahl, in der sich etliche Tausend Bohrkanäle befinden, in die die Kollerwalzen den Rohstoff hineinwalzen, während die Matrize rotiert. An der Außenseite der Matrizen sprießen Endlos-Pelletstränge hervor, die von Schermessern permanent abgeschert werden, so dass die bekannten Pellets mit mehr als 4,5 Zentimeter Länge entstehen.
Wechselrichter Elektrisches Gerät zur Umwandlung von Gleich- und Wechselstrom oder umgekehrt.
Wellenkraftwerk erzeugt Strom durch die Energie von Meereswellen
Windklasse Windkraftanlagen können für verschiedene Windklassen zugelassen werden. Die Windklassen der IEC (International Electrotechnical Commission) spiegeln die Auslegung der Anlage für windstarke oder windschwache Gebiete wider. Charakteristisch für Windkraftanlagen in höheren Klassen (weniger Wind) sind größere Rotordurchmesser bei gleicher Nennleistung und oft auch ein höherer Turm. Als Bezugswerte werden die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe und ein Extremwert verwendet, der statistisch nur ein Mal im 10-Minuten-Mittel innerhalb von 50 Jahren auftritt.In Deutschland gibt es zudem die Einteilung des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) in Windzonen.
Windlast Druck bzw. Sog, der durch direkte Windeinwirkung auf die äußere Oberfläche eines Gebäudes ausgeübt wird. Einheit: N/m2
Windkraftkonverter Ein Sammelbegriff für Windenergieanlagen/Windkraftanlagen, die die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie und damit in Strom umwandeln können.
(kinetische Energie ist die Energie, die ein Körper aufgrund von Bewegung enthält, also die Arbeit, die nötig ist, um ihn zu bewegen)
World Wind Energy Association (WWEA) internationaler Dachverband zur Förderung der Windenergie mit Sitz in Bonn. Wurde 2001 gegründet und hat ihren Sitz in Bonn. 250 Mitgliedsorganisationen, darunter 65 Windenergieverbände auf nationaler Ebene, knapp 50 wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und über 120 Unternehmen aus der Windenergiebranche.
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Motoralternative zum Gasmotor (Ottomotor) im Biogas-Blockheizkraftwerk. Im Zündstrahlmotor wird über Einspritzdüsen dem Gas-Luft-Gemisch Zündöl zugeführt beim Starten und beim laufenden Betrieb des Motors. Fragwürdig grundsätzlich aus Erneuerbare-Energien-Sicht ist, wenn als Zündöl fossiles leichtes Heizöl in einer Erneuerbare-Energien-Anlage (Biogas-BHKW) verwendet wird. Ältere Zündstrahlmotoren kommen auf einen Zündölanteil von bis zu zehn Prozent vom gesamten Kraftstoffverbrauch (in diesem Fall Zündöl und Biogas).
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