27.10.2011
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EEG-Vergütung

Kürzung der Solarförderung

Die Solareinspeisung sinkt ab dem nächsten Jahr um 15 Prozent. Der Branchenverband hält Photovoltaik-Module weiter für lohnend.

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Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Jetzt ist es offiziell: Die Vergütung für Photovoltaikanlagen wird ab dem 1. Januar 2012 um weitere 15 Prozent sinken. Damit erhalten Anlagenbetreiber nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zwischen 17,94 und 24,43 Cent für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde -  je nach Größe und Standort PV-Anlage, das gab die Bundesnetzagentur heute bekannt.

Die Höhe der Kürzung hängt auch vom PV-Ausbau des letzten Jahres ab. „In den vergangenen zwölf Monaten wurde uns ein Zubau an Leistung von insgesamt rund 5.200 Megawatt gemeldet“, verkündet Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Dieser Wert liegt deutlich unter dem des Vorjahres mit 7.800 MW (Megawatt).

BSW zeigt sich zuversichtlich

Das flexible System eines „atmenden Deckels“ wurde von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vor einem Jahr eingeführt. Ein Ausbau von mehr als 5.500 MW hätte sogar zu einer Kürzung der EEG-Vergütung von 18 Prozent geführt.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass sich der Einstieg von Verbrauchern in die Solarstrom-Produktion weiterhin rentiert. Gerade in den letzten Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme deutlich gefallen, so der BSW-Geschäftsführer, Carsten Körnig. (Niels Hendrik Petersen)

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2 Kommentare zu "Kürzung der Solarförderung "

  1. Craig Morris - 20.01.2012, 10:55 Uhr (Kommentar melden)

    Wie ich bereits gestern schrieb, stimmt das überhaupt nicht. 1) Man braucht kein Haus, um in PV zu investieren -- es gibt Bürgeranlagen, und die meisten Windräder in D sind auch in Bürgerhand. 2) Sozialpolitik trumpft Energiepolitik nicht, d.h. wenn Sie um Hartz-IV-Empfänger besorgt sind, sind höhere Raten der richtige Hebel -- nicht niedrigere Stromtarife (die eh nicht mit niedrigere Kosten gleichzusetzen sind, da man den Verbrauch berücksichtigen muss). 3) Die Energiewende wird nicht "zu Lasten des ärmeren Bevölkerungsanteils finanziert" -- z.B. investiert die Stadtbau GmbH in Freiburg auch massiv in PV. Dabei verdient die Statbau GmbH und kann deswegen die Mieten in Sozialwohnungen niedrig halten.

  2. Politischandersdenkender - 20.01.2012, 10:51 Uhr (Kommentar melden)

    Die Solarzellen auf dem Dach sehen nicht nur unschön aus, sondern verteuern auch die Strompreise weil die Energiekonzerne verpflichtet sind die Solarenergie von den Privatleuten für einen überteuerten Preis abzunehmen. Außerdem Können sich solche Solarzellen überwiegend nur Leute anschaffen die auch eine Haus besitzen, also nur die Besserverdienenden und die reichen Säcke. Die Leute aus der Unterschicht, die vielleicht nur eine normale Mietwohnung haben können mit so etwas nichts anfangen, sind abergezwungen diese hohen Stromprise hier in Deutschland zu bezahlen und das muss aufhören!

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