Die kalte Sonne Foto: RWE Innogy

Klimaforschung » 08.02.2012

Die kalte Sonne

Fritz Vahrenholt, der erste Mann beim Energieriesen RWE für Erneuerbare, stellt sich gegen das Gros der Klimaforscher und die Einschätzungen des Weltklimarats. Er vertrete in dem am Montag präsentierten Buch „Die kalte Sonne“ nicht die Ansicht von RWE, kommentiert der Konzern. Die Universität Osnabrück lud ihn nach Bekanntwerden des Buchinhalts von einem geplanten Vortrag wieder aus. Mehr »

Windland plant 2020 mit 90 Prozent Ökostrom Foto: alpha ventus

Windland plant 2020 mit 90 Prozent Ökostrom

Die niedersächsische Landesregierung einigte sich am Dienstag auf ein eigenes Energiekonzept. Neun von zehn Kilowattstunden sollen demnach im Jahr 2020 aus Photovoltaik-, Biomasse- und vor allem aus Windenergieanlagen kommen. SPD, Linke und Grüne beurteilen das Konzept als nicht überzeugend. Mehr »

Ökostrom-Direktvermarktung nimmt zu Foto: EEX Leipzig, Christoph Busse

Strommarkt » 30.01.2012

Ökostrom-Direktvermarktung nimmt zu

Auch im zweiten Monat der zum Jahreswechsel 2012 eingeführten direkten Vermarktung von Ökostrom melden Windparkbetreiber immer mehr Rotoren an Land für die neue Förderung an. Jedes zweite installierte Megawatt an installierter Leistung wurde somit nicht mehr mit dem üblichen Einspeisetarif vergütet. Vielmehr stieg die an der Börse und bilateral gehandelte Stromerzeugungsleistung um rund ein Viertel auf 17 Gigawatt (GW). Mehr »

RWE Innogy baut Führungsetage um Foto: RWE Innogy

Personalien » 26.01.2012

RWE Innogy baut Führungsetage um

Die Sparte für erneuerbare Energien des Essener Energiekonzerns RWE bekommt ab dem 1. Juli 2012 einen neuen Geschäftsführer (CEO). Hans Friedrich Bünting beerbt damit seinen Vorgänger Fritz Vahrenholt bei RWE Innogy. Das beschloss der Konzern auf der Vorstandssitzung am 24. Januar 2012. Mehr »

Greenpeace Energy liefert erstmals Windgas Enertrag AG

Wasserstoff » 17.01.2012

Greenpeace Energy liefert erstmals Windgas

Das Genossenschaftsunternehmen Greenpeace Energy beliefert als erster Energieversorger seine Gaskunden teilweise mit erneuerbarem Wasserstoff. Heute unterzeichnen die Hamburger einen Vertrag mit der brandenburgischen Enertrag AG über die Abnahme von Windgas. Mehr »

Trotz Öffnung des Arbeitsmarktes fehlen Fachkräfte Foto: Zukunftsenergie Nordwest

Trotz Öffnung des Arbeitsmarktes fehlen Fachkräfte

Auch die Öffnung des Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus den osteuropäischen EU-Staaten hat nicht für eine Lösung des Problems des Fachkräftemangels gesorgt. Vor allem mittelständische Unternehmen haben Probleme, gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. Mehr »

Deutlich mehr Windstrom an der Börse Foto: EEX Trading Floor

Deutlich mehr Windstrom an der Börse

Im ersten Monat der neu eingeführten Direktvermarktung von erneuerbarem Strom wurde auffällig viel Windstrom an der EEX, der Energiebörse in Leipzig, und für den außerbörslichen Handel angemeldet. Von den insgesamt gehandelten 13,5 Gigawatt (GW) entfallen über 12 GW auf Windkraftanlagen an Land. Mehr »

Netzbetreiber ruft Kaltreserve ab RWE AG

Netzstabilität » 05.01.2012

Netzbetreiber ruft Kaltreserve ab

Netzbetreiber Tennet musste Anfang Dezember 2011 erstmals die von der Bundesnetzagentur bereitgestellte Leistung eines Reservekraftwerkparks (Kaltreserve) in Österreich abrufen. Als Begründung führt das Unternehmen eine Überlastung des Übertragungsnetzes durch Windenergie an. Schuld war aber offenbar auch ein Kernkraftwerk. Mehr »

Netzagentur will mehr Markt Rainer Sturm, Pixelio.de

Energiewende » 03.01.2012

Netzagentur will mehr Markt

Direkt am Anfang des neuen Jahres 2012 legt die Bundesnetzagentur ein Eckpunktepapier vor, wie das System der Energieversorgung im Zuge der Energiewende umgebaut werden sollte. Dabei sei auch ein Umdenken in der Branche nötig, fordert Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn. Mehr Markt, weniger Staat sei die Devise. Mehr »

Deutschland macht in Durban Druck Foto: Cop17

UN-Klimagipfel » 08.12.2011

Deutschland macht in Durban Druck

Unter dem Applaus seiner Ministerkollegen hat sich Umweltminister Norbert Röttgen beim Weltklimagipfel im südafrikanischen Durban für Deutschland um den Sitz des künftigen Klimafonds bemüht. Obendrein stellte er 40 Millionen Euro für Anfangsaktivitäten der Entwicklungsländer in Aussicht. Damit wird die Strategie Deutschlands und Europas, die gegenüber der Klimaveränderung resistenten USA zu isolieren, offensichtlich. Mehr »