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Trianel

Digitalisierung sorgt bei Stadtwerken für Transparenz und Qualität

Die digitale Steuerungsplattform der Stadtwerke-Kooperation Trianel ist eine Schnittstelle zur Bündelung von Handels- und Absatzinformationen für Stadtwerke und Industriekunden. Neu interaktive Funktionen sorgen für Transparenz und Qualität.

 - Narcisse Noubissi, Bereichsleiter Energiehandels-IT bei Trianel (links) und Frank Neubauer, Bereichsleiter Vertrieb  amp;amp; Marketing bei Trianel, stellen die neuen Ziele und Möglichkeiten der webbasierten Monitoring- und Steuerungsplattform Trianel Desk vor.
Narcisse Noubissi, Bereichsleiter Energiehandels-IT bei Trianel (links) und Frank Neubauer, Bereichsleiter Vertrieb amp;amp; Marketing bei Trianel, stellen die neuen Ziele und Möglichkeiten der webbasierten Monitoring- und Steuerungsplattform Trianel Desk vor.
Foto: Nicole Weinhold

Der erste Schritt zur Digitalisierung energiewirtschaftlicher Prozesse von der Prognose, über Handel und Beschaffung bis zu Vertriebsfunktionen ist mit der Aufbereitung von Handelsinformationen, Portfolio- und Vertriebsdaten. Darum hat die Stadtwerke-Kooperation Trianel bereits 2015 die webbasierten Monitoring- und Steuerungsplattform Trianel Desk installiert, eine zentrale Schnittstelle zur Bündelung von Handels- und Absatzinformationen für Stadtwerke und Industriekunden. Jetzt will Trianel die interaktiven Funktionen ausweiten.

„Im nächsten Schritt wollen wir das Trianel Desk von einem Kundenportal mit Echtzeitdaten zu einer zentralen Steuerungsplattform weiterentwickeln“, so Narcisse Noubissi, Bereichsleiter Energiehandels-IT bei Trianel. Die systemübergreifenden Datenqualität und die Geschwindigkeit, Daten zu verarbeiten und zu synchronisieren soll verbessert werden. Die energiewirtschaftlichen Prozessketten auf Basis von Kundenanforderungen soll laut Noubissi optimiert werden, um die Plattform noch interaktiver zu machen.

2015 war das Desk zunächst nur ein Beschaffungsthema. Dann kamen in Gesprächen immer mehr Anfragen nach zusätzlichen Dienstleistungen. Es kamen Anregungen wie: Schön wäre es, wenn man digital handeln könnte. Heute arbeiten 20 Kunden mit dem Desk, es gibt Kunden in der Schweiz und auch einen ersten Industriekunden. Seit 2017 werden Prozesse für das Bilanzkreismanagement, Abwicklung von Spotmengen und Lastgangmanagement auf dem Desk interaktiv umgesetzt. Die Kunden steuern mit dem Desk ihre Beschaffungsbücher digital. „Mit der steigenden Kundenanzahl wächst auch die Funktionsvielfalt“, sagt Frank Neubauer, Bereichsleiter Vertrieb amp; Marketing bei Trianel. Weiterentwicklungen würden gemeinsam mit Kunden vorangetrieben und anschließend für alle Nutzer verfügbar gemacht. Entsprechend soll 2018 der digitale Handel von Standard-OTC-Terminprodukten live geschaltet und der Fahrplanhandel gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner Enmacc umgesetzt. Enmacc bietet einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu professioneller Energiebeschaffung und digitalisiert den Prozess der Energiebeschaffung und ersetzt E-Mail, Messenger, Telefon und Excel. Ein nahtloser Prozess, One-Click-Trading und professionelle Tools beschleunigen dabei Beschaffung und Absatz und erhöhen die Sicherheit. Die Firma liefert die Basis für den Fahrplan. Es gibt eine offene Plattform die Nutzerfreundlichkeit wird erhöht.

Neben direkten Handelsoptionen über das Desk sollen in diesem Jahr die Funktionen für Risikomanagement und Vertrieb weiterentwickelt werden. „Durch die Verarbeitung der kundenspezifischen Preis- und Mengenlimits sowie des Value at Risk für jedes Portfolio erhöhen wir die Übersichtlichkeit und Transparenz", so Neubauer. "Digitalisierung ist eines der bestimmenden Themen." Ziel sei eine voll integrierte digitale Portfoliosteuerung. (Nicole Weinhold)