08.11.2017
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Dänisches Projekt

Batterien sollen Einspeisung verstetigen

Mit einem neuen Konzept will das Unternehmen KK Wind Solutions bis zu 90 Prozent Schwankungen bei der Windstromeinspeisung ausgleichen. Dabei setzen die Dänen auf eine kleine dezentrale Speicherlösung und haben große Partner mit an Bord.

 - Windpark Brünnstadt
Windpark Brünnstadt
Foto: Abo Wind

Direkt in der Windenergieanlage soll die von KK Wind Solutions Lösung ansetzen - das Unternehmen will eine Batterie in die Turbine integrieren. Ein Speicher mit einer Aufnahmekapazität von acht Prozent der Windparkleistung sei ausreichend, um 90 Prozent der Fluktuationen bei der Einspeisung auszugleichen, verspricht das Unternehmen. Und obwohl es bereits eine Reihe von Speichermöglichkeiten gäbe, verhinderten hohe Beschaffungs- und inszandhaltungskosten einen großflächigen Einsatz..

Mehr Stabilität zu geringen Kosten möglich?

Die Lösung von KK Wind Solutions sieht nun vor, eine neue modulare Batteriespeicherlösung zu entwickeln, die in die Windturbine integriert wird. Dabei soll handelsübliche Batterietechnologie so mit Software-Algorithmen kombiniert werden, dass ein Monitoring und eine Kontrolle des Speichers möglich ist. Ziel sei, so KK Wind Solutions, Funktionalität, Zuverlässigkeit und Laufzeit zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu senken.

„Das Potenzial einer kosteneffizienten Energiespeicherung direkt in der Turbine ist enorm“, sagt Kristoffer Qvist Nielsen, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei KK Wind Solution. „Wir können so Windenergieanlagen zu einer aktiven und konstanten Energiequelle machen, und so die Wettbewerbsfähigkeit der Windenergie deutlich steigern.“ Das Projekt beruht auf einer Zusammenarbeit mit Vestas PowerCon und der Aalborg Universität. (Katharina Wolf)

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