06.09.2018
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Deutscher Solarpreis

Die Sieger stehen fest

Eurosolar verleiht am 15 September zum 24. Mal den Deutschen Solarpreis. Die diesjährigen Gewinner stehen schon fest und bekommen ihren Preis bei einer Zeremonie in Bonn.

 - Dieser Preis wird am 15. September in Bonn an einen der Gewinner übergeben.
Dieser Preis wird am 15. September in Bonn an einen der Gewinner übergeben.
Eurosolar

Am 15. September verleiht Eurosolar die diesjährigen Deutschen Solarpreise in Bonn. Inzwischen stehen die Preisträger fest. So bekommt E Go aus Aachen einen Solarpreis in der Kategorie Transportsysteme. Die Jury zeichnet damit die Entwicklung eines kleinen, alltagstauglichen und vor allem preiswerten Elektroautos aus. Die Preisrichter sehen darin ein starkes Signal für den Aufbruch in das Zeitalter der Elektromobilität und Vorbildfunktion für die etablierten Automobilhersteller in Deutschland.

Solaranlage auf dem Dach der TU Berlin

Den Preis in der Kategorie Lokale und regionale Vereine und Gemeinschaften bekommt der Verein Solar Powers aus Berlin. Die Mitglieder des Vereins – allesamt Studenten – hat als erste Projekt mit viel Engagement eine Solaranlage auf dem Dach der Bibliothek der TU Berlin realisiert. Für dieses Engagement und die Signalwirkung für das Nutzungspotenzial von Solarstrom auf den Dächern von Bildungseinrichtungen werden die Berliner Studenten jetzt mit dem Solarpreis prämiert.

Alternatives Mieterstrommodell ausgezeichnet

Der Preis in der Kategorie Architektur und Stadtentwicklung geht ins sächsische Freiberg. Für die Vernetzung von Mehrfamilienhäusern mit Mieterstrom und Mieterwärme zeichnet die Jury das Vorzeigeprojekt von Timo Leukefeld, Professor für Solarenergie an der TU Bergakademie Freiberg, und der Genossenschaft Wohnen 1902 in Cottbus aus. Es sei nicht nur ein Beitrag zum Strukturwandel in der Lausitz, sondern auch ein politisches Signal für ein alternatives Mieterstrommodell zum EEG, begründen die Juroren ihre Auswahl.

Bäckerei mit intelligentem Energiesystem

In der Kategorie Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen geht der Preis an ein erneuerbares „Kraftdach“ für die Bäckereilfiliale Zipper in Gelsenkirchen-Erle. Die Juroren zeichnen damit das nachhaltige und technisch anspruchsvoll Energiekonzept für Strom, Wärme und Kälte aus. Das Dach der Bäckerei ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Der Strom wird für den Betrieb einer Wärmepumpe genutzt. Überschüssige Energie wird in einem Eisspeicher gebunkert.

Weitere Preise gehen an den Journalisten Heinz Wraneschitz aus Wilhermsdorf in der Kategorie Medien, die Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim in der Kategorie Bildung und Ausbildung sowie Aribert Peters aus Unkel in der Kategorie Sonderpreis für persönliches Engagement. Er ist Gründer und Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher. (Sven Ullrich)

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