Esvagt-Schiffe: Zu gut für nur 80 Turbinen Glyn Lowe Photoworks/flickr/(CC BY 2.0)

Esvagt-Schiffe: Zu gut für nur 80 Turbinen

Luxusproblem oder zu optimistisch auf größer werdende Windparks gesetzt? Der Betreiber der Spezialschiffe für Offshore-Windpark-Wartungsteams, Esvagt, will seine Fahrdienstleistungen mit zusätzlichen Aufgaben besser auslasten. Die durchschnittliche Meereswindparkgröße von 80 Turbinen laste die in den Esvagt-Schiffen transportierbare Crew nur zur Hälfte aus, betont das Unternehmen. Mehr »

Rotorblattfertigung für kleine Anlagen vor dem Aus Joseph-Evan-Capelli/Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Enercon » 29.09.2017

Rotorblattfertigung für kleine Anlagen vor dem Aus

Die Rotorblattfertigung Magdeburg – kurz: Roma – schließt. Das zum Enercon-Firmennetzwerk gehörende Unternehmen produzierte die Flügel der Anlagen des ostfriesischen Turbinenbauers mit weniger als einem Megawatt (MW) und gibt bis Ende 2017 den Betrieb auf. Zuletzt waren in dem ohnehin stark rückläufigen Geschäft mit den Kleinanlagen auch die Neuaufträge ausgeblieben. Mehr »


Ausbau gemäß ehrgeiziger Ziele und Marktnachfrage

Argentinien hat 2016 mit den ersten staatlichen Ausschreibungen für erneuerbare Energien begonnen: 2.423 Megawatt (MW). Derzeit, bis Mitte Oktober, geben Projektierer noch die Gebote für die zweite Runde über 1.200 MW ab. Ein Gespräch mit dem argentinischen Generalkonsul in Hamburg, Fernando Brun, und dem Rechtsberater des argentinischen Erneuerbaren-Programms Renovar, Ramiro Gómez Barinaga. Mehr »

Emissionen sollen mehr Geld kosten Verein für eine nationale CO2-Abgabe e.V.

Emissionen sollen mehr Geld kosten

Der französische Präsident Emmanuel Macron setzt sich für die Stärkung des Emissionshandels und einen gemeinsamen europäischen Strommarkt ein. Damit besetzt er ein Thema, das die Branchen der erneuerbaren Energien schon längst auf die Tagesordnung gesetzt haben. Das Statement aus Paris erhöht aber auch den Druck auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin, wo die Jünger der alten Energiewirtschaft in Gestalt der FDP in die Regierungsverantwortung kommen könnten. Mehr »


Dünnschicht » 27.09.2017

Kann eine Solarfassade unseren Energiebedarf decken?

Ab 2020 müssen Nichtwohngebäude in der EU als sogenannte Niedrigstenergiegebäude gebaut werden. Neubauten dürfen also fast keine Energie mehr für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung benötigen. Ein Forschungsprojekt unter Leitung des ZSW soll nun die gebäudeintegrierte Photovoltaik voranbringen. Mehr »

EEG-Umlage sinkt 2018 und steigt ab 2019 Stromreport

Prognose » 26.09.2017

EEG-Umlage sinkt 2018 und steigt ab 2019

Die EEG-Umlage wird voraussichtlich im kommenden Jahr leicht sinken. Das prognostiziert die Denkfabrik Agora Energiewende. Ab 2019 allerdings stünde eine deutliche Steigerung an, bis zwischen 2021 und 2023 der Scheitelpunkt erreicht werde. Mehr »

Metallanoden speichern mehr Energie Wiley-VHC

Metallanoden speichern mehr Energie

Amerikanische Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, Lithium als Anodenmaterial in Lithium-Ionen-Akkus einzusetzen. Die Metallanoden haben eine höhere Speicherkapazität, bringen aber neue Probleme mit sich. Diese haben die Wissenschaftler gelöst. Mehr »

Kursrichtung Zehn-MW-Anlage und zwei Senvion-Windparks MHI Vestas

Kursrichtung Zehn-MW-Anlage und zwei Senvion-Windparks

In zwei Windparks mit Turbinen des deutschen Offshore-Pioniers Senvion beginnt die Netzanbindung – im von WPD projektierten Nordergründe und im Innogy-Windpark Nordsee One. Das Tochterunternehmen des deutschen Energiekonzerns RWE, Innogy, hat außerdem den Bau eines der ersten Offshore-Windparks mit Anlagen von fast zehn Megawatt (MW) Turbinenleistung in Aussicht gestellt. Mehr »

Hat Offshore Einfluss auf Wind an Land? Senvion

Abschattung » 24.09.2017

Hat Offshore Einfluss auf Wind an Land?

Beeinträchtigt es den Ertrag eines Windparks, wenn sich alle Anlagen immer in den Wind drehen? Wird der Ausbau von Offshore-Windenergie Einfluss auf die Windressource an Land haben? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Windlab in Oldenburg. Mehr »

Power-to-Heat: Flexibler im Strommarkt Aurubis AG

Power-to-Heat: Flexibler im Strommarkt

Christian Hein, Kupferhütte Aurubis in Hamburg, zu Power-to-Heat: „Mit einem Elektrodendampfkessel könnten wir den Bezug von Gas durch Strom substituieren.“ Mehr »

Sind Ausschreibungen die Billigmacher des Ökostroms? Grafik: EnKliP

Gastbeitrag » 22.09.2017

Sind Ausschreibungen die Billigmacher des Ökostroms?

Die zur Wahl stehende Bundesregierung hat die Ökostromfinanzierung auf ein Ausschreibungssystem umgestellt. Vorgeblich um die Kosten zu senken. Nun kann eine erste Bilanz gezogen werden. Hätte man die Vergütungen aber auch im alten bewährten System ähnlich absenken können? fragt Gastautor Uwe Nestle, Gründer von EnKliP – Energie- und KlimaPolitik. Mehr »

Prototypen im Visier Windtestfeld-Nord GmbH

Im Windtestfeld » 22.09.2017

Prototypen im Visier

Vor einem Jahr waren es erst zwei Turbinen. Nun ist das Windtestfeld Nord auf einem etwa 150 Hektar großen Areal der Gemeinde Südermarsch unmittelbar südlich der nordfriesischen Kreisstadt Husum mit sechs Windenergieanlagen vollständig. Mehr »

Siemens Gamesa liefert Direktantriebsanlagen nach Frankreich und nimmt Adwen-Typ aus Sortiment Siemens Gamesa

Siemens Gamesa » 21.09.2017

Siemens Gamesa liefert Direktantriebsanlagen nach Frankreich und nimmt Adwen-Typ aus Sortiment

Es ist amtlich: Der fusionierte Windturbinen-Konzern Siemens Gamesa nimmt die größte Windturbine der Welt AD8-180 aus dem Sortiment. Die vom Ex-Unternehmen Gamesa in die Fusion eingebrachten französischen Offshore-Windparkprojekte beliefert der Konzern nun nicht mit dieser acht Megawatt (MW) starken Getriebe-Turbine, sondern mit dem getriebelosen Acht-MW-Siemenstyp. Mehr »

Schaufenster für Neuanlagen EEHH

Schaufenster für Neuanlagen

Jan Rispens ist Geschäftsführer der Cluster-Organisation Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH), die er seit 2010 mit aufbaute. Von anfangs 57 Mitgliedern nahm EEHH auf eine Größe von 200 Unternehmen, Organisationen oder Institute zu. Mehr »

"Wir brauchen jetzt die bilanzielle Durchleitung" ARGE Netz

"Wir brauchen jetzt die bilanzielle Durchleitung"

Martin Grundmann drängt nicht nur auf Reparaturen am neuen Ausschreibungssystem für Windenergie an Land. Der Geschäftsführer der schleswig-holsteinischen Energiewirtschaft-Plattform Arge Netz fordert den Systemumbau zum ganzheitlichen Energiemarkt: Ein Gespräch über Wirtschaftlichkeit, Sektorkopplung und regionale Versorgung. Mehr »