05.09.2014
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Klimaschutz

Grünenpolitikerin führt Klimaschutzinitiative der Wirtschaft

Die Stiftung 2° hat mit der ehemaligen Münchner Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Sabine Nallinger, erstmals eine Umweltpolitikerin als Vorstand bekommen. Die Personalie gab die vor drei Jahren gegründete Unternehmerinitiative am 1. September in Berlin bekannt.

 - Sabine Nallinger übernimmt den Vorstand der Unternehmer-Stiftung 2°. Damit wählt sich die Wirtschaftsinitiative erstmals eine Umweltpolitikerin als Führungsperson. Die Grünen-Politikerin war Anfang 2014 die Kandidatin ihrer Partei für die Oberbürgermeisterwahl in München.
Sabine Nallinger übernimmt den Vorstand der Unternehmer-Stiftung 2°. Damit wählt sich die Wirtschaftsinitiative erstmals eine Umweltpolitikerin als Führungsperson. Die Grünen-Politikerin war Anfang 2014 die Kandidatin ihrer Partei für die Oberbürgermeisterwahl in München.
Foto: Niko Schmid-Burgk./sabine-nallinger.de

Seit 2008 ist Nallinger Mitglied im Münchner Stadtrat. Im März dieses Jahres war die Grünen-Stadtpolitikerin als Kandidatin ihrer Partei zur Oberbürgermeisterwahl in München angetreten. Sie hatte die Abstimmung allerdings erwartungsgemäß gegen den Bewerber der traditionell in München regierenden SPD verloren. Nallinger stammt aus einer Stuttgarter Unternehmerfamilie. Sie ist seit über 20 Jahren spezialisiert auf die Themen  Stadt- und Verkehrsplanung bei Umweltverbänden tätig. Zuletzt arbeitete Nallinger in der Stabstelle „Strategische Planungsprojekte“ bei den Stadtwerken München. Sie ist Initiatorin der Solarinitiative München GmbH und einer „umweltfreundlichen Mobilitätsberatung“ bei der Stadt München.

Ihr Stadtratsmandat in München will Nallinger parallel zu ihrer neuen Tätigkeit als Stiftungsvorstand weiterführen. Zu Ihrer eigenen Motivation als neuer Vorstand sagt Nallinger: “ Es gibt heute in der Wirtschaft und in der Politik viele innovative Ideen zum Thema Klimaschutz. Mich reizt es sehr, mit Vertretern beider Seiten dafür zu sorgen, dass wir mit großen Schritten vorankommen.“

Stiftung will Impulsgeber öffentlicher Debatte sein

Die  Stiftung „2° - Deutsche Unternehmer für den Klimaschutz“ war Anfang 2011 von sechs großen mittelständischen Unternehmen und Konzernen gegründet worden. Die Gründer sind die Deutsche Bahn, Stromversorger EWE, die Versandhandelsgruppe Otto-Group, der Sportkleidungshersteller Puma sowie Baustoffunternehmen Xella und Anlagenherstellerin M+W Group. Die Stiftung unterstützt gemäß ihrer Satzung das weltweite Ziel, die globale Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen und hat Ihren Sitz in Hamburg und Berlin. Mit Kongressen, Podiumsdiskussionen und Workshops bringt sie sich erklärtermaßen als Diskussionspartner für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ins Spiel.

Der alte Vorstand der Stiftung, Max Schön zieht sich nach drei Jahren zurück. Er ist Geschäftsführer eines gleichnamigen mittelständischen Familienunternehmens in Lübeck. Zu Schön sagte der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Michael Otto: „Schön hat durch seine kontinuierliche Überzeugungsarbeit viele neue Unterstützer für den unternehmerischen Klimaschutz gewonnen und die Stiftung 2° als wichtigen Impulsgeber in der deutschen Klimadebatte etabliert. Mit Sabine Nallinger haben wir als Nachfolgerin eine erfahrene Grenzgängerin zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung gefunden, die die angestoßene Debatte für eine klimaneutrale Wirtschaft engagiert fortführen wird. Als Münchner OB-Kandidatin hat sie gezeigt, dass sie Menschen für Ideen begeistern kann.“ so Otto.

(Helen Wolfgramm)

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2 Kommentare zu "Grünenpolitikerin führt Klimaschutzinitiative der Wirtschaft "

  1. Klaus Ermecke - 07.10.2014, 11:10 Uhr (Kommentar melden)

    Wenn jemand - egal ob Unternehmer oder Bischoff, Lehrer oder Parteichef- behauptet, er "schütze das Klima", dann ist er ein Schamane. Oder möchte zumindest einer sein. Aber er ist kein Gesprächspartner, jedenfalls kein seriöser, und nicht für Menschen, die den Schamanismus ablehnen.
    Können wir Menschen "das Klima schützen"? Was für eine Hybris! "Klima" ist nichts anderes als eine langfristige Statistik von nach willkürlichen Regeln erfaßten Wetterdaten, und das Ganze zumeist verbunden mit einer politischen Interpretation. Was also will Herr Otto schützen, oder Frau Nallinger? Die Daten vielleicht, damit sie nicht - wie durch den ClimateGate-Skandal offenbart - von "Klimaforschern" manipuliert werden? Oder soll auf die richtige ideologische Wahrnehmung geachtet werden - damit niemand die behauptete "Erderwärmung" anzweifelt?
    Wer die Wetterstatistik beeinflussen will, muß das Wetter steuern. Aber wie? Völlig unabhängig vom CO2-Gehalt der Luft wird es warm, wenn der Himmel blau ist. Ist es bewölkt, bleibt es kühl. Als Frau Nallinger fünf war - und noch nicht grün - da wußte sie das bereits. Und jetzt?
    Wie viele Lokführer braucht die Bahn, um die Wolken zu schieben?
    Seit 1983 wird unser Globus ständig von Satelliten überwacht und die Bewölkung vermessen. Bald zeigte sich ein anteiliger Rückgang des Blauen Himmels, der bis zu dem bisher bekannten Minimum 1987 anhielt. Dann aber begann dessen Anteil zu steigen, und zwar bis zum Jahr 2000 um fast 19 Prozent des Anteils.
    Im Jahr 2000 schien auf der Erde die Sonne also viel häufiger als 13 Jahre zuvor. Und entsprechend wurde es wärmer. Aber was wurde der Bevölkerung erzählt? Daß das CO2 die Erde erwärmt hätte!
    In der Studie "Rettung vor den Klimarettern" stehen die Graphik dazu und die Quellen.

  2. Klaus Ermecke - 07.10.2014, 10:18 Uhr (Kommentar melden)

    Wenn jemand - egal ob Unternehmer oder Bischoff, Lehrer oder Parteichef- behauptet, er "schütze das Klima", dann ist er ein Schamane. Oder möchte zumindest einer sein. Aber er ist kein Gesprächspartner, jedenfalls kein seriöser, und nicht für Menschen, die den Schamanismus ablehnen.
    Können wir Menschen "das Klima schützen"? Was für eine Hybris! "Klima" ist nichts anderes als eine langfristige Statistik von nach willkürlichen Regeln erfaßten Wetterdaten, und das Ganze zumeist verbunden mit einer politischen Interpretation. Was also will Herr Otto schützen, oder Frau Nallinger? Die Daten vielleicht, damit sie nicht - wie durch den ClimateGate-Skandal offenbart - von "Klimaforschern" manipuliert werden? Oder soll auf die richtige ideologische Wahrnehmung geachtet werden - damit niemand die behauptete "Erderwärmung" anzweifelt?
    Wer die Wetterstatistik beeinflussen will, muß das Wetter steuern. Aber wie? Völlig unabhängig vom CO2-Gehalt der Luft wird es warm, wenn der Himmel blau ist. Ist es bewölkt, bleibt es kühl. Als Frau Nallinger fünf war - und noch nicht grün - da wußte sie das bereits. Und jetzt?
    Wie viele Lokführer braucht die Bahn, um die Wolken zu schieben?
    Seit 1983 wird unser Globus ständig von Satelliten überwacht und die Bewölkung vermessen. Bald zeigte sich ein anteiliger Rückgang des Blauen Himmels, der bis zu dem bisher bekannten Minimum 1987 anhielt. Dann aber begann dessen Anteil zu steigen, und zwar bis zum Jahr 2000 um fast 19 Prozent des Anteils.
    Im Jahr 2000 schien auf der Erde die Sonne also viel häufiger als 13 Jahre zuvor. Und entsprechend wurde es wärmer. Aber was wurde der Bevölkerung erzählt? Daß das CO2 die Erde erwärmt hätte!
    In der Studie "Rettung vor den Klimarettern" stehen die Graphik dazu und die Quellen.

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