In der neuen Folge „Was jetzt passieren muss“ erklärt Kerstin Andrae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, wie sich der Rechtsrahmen für die Offshore-Windenergie mit der Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes ändern muss.
Die erste neuartige Ausschreibung für deutsche Offshore-Windparks auf nicht voruntersuchten Flächen ist gestartet. Sie verschärft den Wettbwerb.
Von derzeit acht Gigawatt auf 40 zu kommen, wird eine schwierige Aufgabe vor dem Hintergrund, dass jetzt überall in Europa der Run auf die Offshore-Turbinen losgeht und Zulieferketten wie Häfen in Deutschland kaum bereit sind.
Das Bundeswirtschaftsministerium, die nördlichen Bundesländer und die Übertragungsnetzbetreiber verfolgen ein neues Meereswindkraft-Ziel für 2035.
Während Bauteams erstmals nach zwei Jahren wieder Unterwasserfundamente installieren, bremst das neue Meereswindkraftgesetz erneut die Investoren.
In Deutschland werden Forderungen nach einer Ausweitung des Ausbauziels für Offshore-Windkraft auf 60 Gigawatt (GW) lauter. Bisher sehen Bundesregierung sowie Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) den Ausbau der Windparks im Meer bis zu einer Kapazität von 40 GW bis 2040 vor. Mitte September...
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat sich indirekt den Forderungen der Interessenvertretungsorganisationen der Offshore-Windenergie-Branche angeschlossen und einen zusätzlichen Ausbau der Meereswindparks um 1,6 Gigawatt (GW) bis 2025 gefordert. Außerdem forderte der BDEW für diese Sonderausschreibung eine Regelung, die Projekten mit wieder etwas höheren angebotenen Strompreisen eine Chance gebe.
Keine Förderung mehr für Windstrom aus dem Meer? Ja. Bei der Fachkonferenz Windforce in Bremerhaven, dem Jahrestreffen der deutschen Offshore-Windkraft-Szene, gaben sich die vor Deutschlands Küsten tonangebenden Unternehmen überzeugt: Nach der ersten deutschen Ausschreibung im April werden auch die nächsten Offshore-Windkraft-Tender neue Projekte mit O-Cent-Vergütungszulagen auf den Börsenstrompreis ergeben. An einem anderen Punkt hofft die Branche aber auf Nachbesserungen.