Die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums für einen gebremsten Ausbau von erneuerbaren Energien durch entsprechend restriktive Regelungen im künftigen EEG und im Netzpaket würden für eine teurere, unsichere Energieversorgung sorgen.
Stadtwerke punkten im strukturellen Wandel mit Kundenbeziehungen, regionaler Bekanntheit und tiefem energiewirtschaftlichem Knowhow.
Mit 30 Milliarden Euro für Ertüchtigung und Austausch von Einzelelementen kann das bestehende Erdgasnetz für Wasserstoff laut einer Studie umgerüstet werden.
Die Stadtwerke im bayerischen Haßfurt haben zusammen mit Greenpeace Energy eine Power-to-Gas-Anlage in Betrieb genommen, die nicht direkt verbrauchten Strom aus den vielen Solar- und Windkraftanlagen im eigenen Netz verbraucht. Auf diese Weise nutzen die Haßfurter die riesigen Speicherkapazitäten des Gasnetzes. Gleichzeitig erproben sie einen hohen Wasserstoffanteil im Gasnetz.
Im mecklenburgischen Altenhof will die Oldenburger EWE Energie AG eine neue Biogasaufbereitungsanlage zur Erzeugung von Biomethan errichten. Gebaut werden soll sie von der MT Biomethan GmbH.
Die MT-Biomethan GmbH baut derzeit eine Pilotanlage zur Biogasaufbereitung mit Membrantechnik. Dieses Verfahren soll Methanqualität und Energiebedarf gegenüber anderen Aufbereitungstechniken verbessern.
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH zieht eine positive Bilanz der ersten Betriebsperiode des Biogasregisters Deutschland. Etwa 40 Prozent aller Biomethan produzierenden Anlagen in Deutschland sind bereits erfasst.
In Euskirchen-Palmersheim hat die Regionalgas Euskirchen AG eine neue Einspeiseanlage für Biomethan ans Netz gebracht. Ein Trend hin zu größeren Anlagen ist jedoch noch nicht abzusehen.