Das Projekt wird sowohl als Demonstrationsstandort als auch als Forschungsplattform entwickelt, um das langfristige Potenzial der Agri-PV in ariden Klimazonen zu bewerten.
Desertec hat sein Geschäftsmodell geändert. In Zukunft liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf Strom für Afrika, sondern auf Wasserstoff, der nach Europa geliefert werden soll.
Forscherteams haben sich den rauen klimatischen Bedingungen in den Wüsten und tropischen Regionen der Erde angenommen. Ein entsprechende Projekt für die Optimierung von Wechselrichter- und Systemkonzepten ist gerade zu Ende gegangen. Ein neues Projekt für einen schnellen Check von Solarmodulen ist hingegen gerade gestartet.
Der TÜV Rheinland und TRaC Global haben einen neuen Test für den Sandabrieb an Photovoltaikmodulen entwickelt. Der Test ist ein Teil der Zuverlässigkeitsprüfung von Anlagenkomponenten für den Einsatz unter Wüstenbedingungen.
Die Länder des Sonnengürtels gewinnen beim weltweiten Ausbau der Photovoltaik immer mehr an Bedeutung. Doch die Probleme, die mit der Installation von Solarstromanlagen verbunden sind, sind bisher nur ansatzweise gelöst. Deutsche Forscher nehmen sich dieses Themas an und Versuchen eine Lösung zu finden, wie solare Großkraftwerke in heißen und trockenen Regionen der Erde dauerhaft funktionieren können.
Die Sonne Nordafrikas scheint ideal für die Photovoltaik-Nutzung. Die Anforderungen an das Material sind gleichwohl enorm.
Die Desertec-Foundation gibt bekannt, dass der Bau des ersten Kraftwerks des Wüstenstromprojektes bereits im nächsten Jahr beginnt. Unklar ist noch, ob es eine Photovoltaik- oder ein solarthermische Anlage wird.
Der Solarmarkt im Nahen Osten entwickelt sich in den nächsten Jahren rasanter als bisher. Vor allem die Erdölindustrie und energieintensive Anwendungen sollen in Zukunft verstärkt mit Sonnenstrom betrieben werden. Die Voraussetzungen sind gut, aber noch nicht alle Probleme gelöst.