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Agri-PV-Projekt in Ägypten macht Landwirtschaft in der Wüste resilienter

Der Softwareentwickler 3E hat zusammen mit dem Projektierer ORG, dem Strom- und Wasserlieferanten Engazaat, der Kommune Habiba auf der Halbinsel Sinai und dem Center of Excellence for Water der University Alexandria ein Pilotprojekt zur Verbindung von Landwirtschaft und Photovoltaik gestartet. Dabei geht es darum, die Bedingungen für die Landwirtschaft in Wüstenregionen zu optimieren und zu verbessern.

Demonstrationsprojekt zur weiteren Skalierung gebaut

Dazu haben die Projektpartner zunächst eine Agri-PV-Anlage mit einer Leistung von sechs Kilowatt als Pilotprojekt in der Habiba Community installiert. Die Anlage wurde für erste Forschungs- und Demonstrationszwecke entwickelt und liefert dezentral produzierten Strom. Damit soll die Habiba Community komplett mit erneuerbaren Energien versorgt werden.

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Ziel ist es, ein skalierbares Modell für die Klimaanpassung und Ernährungssicherheit in ariden Regionen zu entwickeln. Dazu wird der Betrieb der Anlage komplett überwacht und dokumentiert, um künftige großflächige Umsetzungen zu unterstützen. Für die Aufzeichnung und Auswertung der Daten wurde die Software-as-a-Service-Plattform SynaptiQ von 3E in die Anlage integriert. Durch kontinuierliche Datenerfassung, Standortüberwachung und Leistungsanalyse wollen die Projektpartner die landwirtschaftliche, ökologische und energetische Leistung im Zeitverlauf bewerten und die zukünftige Optimierung sowie Replikation ähnlicher Systeme unterstützen.

Landwirtschaft, PV und Wassermanagement kombiniert

Das Projekt kombiniert aber nicht nur die Landwirtschaft mit der Photovoltaik, sondern beinhaltet auch das in der Wüste essenzielle Wassermanagement. Die dezentrale Agri-PV-Anlage ist darauf ausgelegt, die Ressourceneffizienz zu verbessern und gleichzeitig die CO2-Emissionen zu minimieren. Denn die Habiba Community kann dadurch auf einen Dieselgenerator zur Stromproduktion verzichten.

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Kern des Projekts ist die Agri-PV-Anlage, die über den landwirtschaftlichen Flächen installiert wird. Die Module verschatten die Pflanzen, die dadurch weniger Hitzestress ausgesetzt sind, was die Wachstumsbedingungen verbessert. Zudem reduziert die Beschattung die Wasserverdunstung, während gleichzeitig sauberer Strom für lokale Gemeinschaften erzeugt wird.

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Weitere Anlagen sind bereits im Bau

Das Projekt ist aber nicht nur zur Demonstration konzipiert, sondern als vollständig skalierbares Modell für Wüstenregeneration und Klimaresilienz. Dieses kann in gefährdeten Regionen weltweit repliziert werden. Aufbauend auf der anfänglichen Pilotphase wird derzeit eine zusätzliche Agri-PV-Installation mit 100 Kilowatt in der Oase Al Moghra umgesetzt. Hier, mitten in der Wüste, westlich von Alexandria in der Region Marsa Matrouh, unterstützen die Projektpartner die weitere Skalierung des Ansatzes in ariden Regionen Ägyptens.