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Energiemesse wächst und blickt auf Kommunen

Nicole Weinhold

Wenn sich die Energiewirtschaft vom 10. bis 12. Februar 2026 in Essen trifft, bestätigt die E-World Energy & Water ihre Rolle als zentrale Plattform für die Transformation des Energiesystems. Mit ausgebuchten Hallen, neuen thematischen Schwerpunkten und einer stärkeren Einbindung kommunaler Akteure setzt die Messe wichtige Impulse. Schon im August 2025, rund ein halbes Jahr vor Messebeginn, meldete die E-World einen außergewöhnlich hohen Buchungsstand.

Trotz der Erweiterung des Messegeländes und der zusätzlichen Eröffnung der Halle 6 standen nur noch rund 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der Messe als Leitveranstaltung der Energiewirtschaft.

Die starke Nachfrage kommt nicht von ungefähr. Die Energiewirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche: Dekarbonisierung, Digitalisierung, Versorgungssicherheit und steigende Anforderungen an Resilienz prägen die Agenda von Unternehmen, Kommunen und politischen Akteuren gleichermaßen. Die E-World bietet hierfür einen zentralen Marktplatz – für Technologien, Lösungen, Geschäftsmodelle und nicht zuletzt für den persönlichen Austausch.

Die Energiewirtschaft befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche.

Mit über 1.000 Ausstellern aus dem In- und Ausland deckt die Messe die gesamte Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft ab: von Energieerzeugung und -handel über Netzinfrastruktur, Speichertechnologien und Messwesen bis hin zu IT-Lösungen, IoT-Anwendungen und Dienstleistungen.

Dass die verfügbaren Flächen frühzeitig nahezu vollständig belegt waren, zeigt, wie hoch der Bedarf an Orientierung, Vernetzung und Kooperation in der Branche ist.

Dekarbonisierung im Fokus

Ein zentrales Element der E-World ist in diesem Jahr die neu eröffnete Halle 6. Sie schafft nicht nur zusätzliche Kapazitäten für Aussteller, sondern setzt mit dem Bereich Climate Solutions auch einen klaren inhaltlichen Schwerpunkt. Hier bündeln sich Technologien und Lösungen zur Dekarbonisierung von Energieerzeugung und Energieverbrauch – ein Thema, das weit über die klassische Energiewirtschaft hinausreicht.

Angesprochen sind neben Energieversorgern und Netzbetreibern insbesondere auch die energie­intensive Industrie, die Digitalwirtschaft sowie der Gebäudesektor. Unternehmen aus den Bereichen Speichertechnologien, Netze, Projektierung, Elektrotechnik, Automatisierungs- und Steuerungstechnik, Gebäudeautomation, Netzinfrastruktur, Mess­technik und IoT präsentieren hier ihre Ansätze für eine klimaneutrale Zukunft.

Kurze Wege, bessere Erreichbarkeit

Die thematische Ausrichtung der Halle 6 spiegelt wider, dass die Energiewende längst kein isoliertes Projekt einzelner Branchen mehr ist. Vielmehr erfordert sie sektorübergreifende Lösungen und neue Formen der Zusammenarbeit. Die E-World reagiert darauf mit einer klaren Strukturierung der Themen und kurzen Wegen zwischen relevanten Akteuren.

Ein weiterer Baustein für ein effizienteres Messeerlebnis ist der erstmals geöffnete Eingang Mitte, der direkt zur neuen Halle 6 führt. Er sorgt für eine bessere Besucherlenkung, verkürzte Wege und einen komfortableren Zugang zu den Ausstellungsbereichen. Für Aussteller wie Besucher bedeutet dies mehr Zeit für Gespräche, Fachinformationen und Networking.

Die neue Halle 6 schafft zusätzliche Kapazitäten für Aussteller und setzt mit dem Bereich ­Climate Solutions einen klaren inhaltlichen Schwerpunkt.

Die Rolle der Kommunen

Parallel zur wachsenden Bedeutung technischer Lösungen rückt auf der E-World 2026 ein Akteur besonders in den Fokus: die Kommune. Denn ob Wärmeplanung, Ausbau erneuerbarer Energien, Netzinfrastruktur oder resiliente Versorgungssysteme – viele zentrale Entscheidungen der Energiewende werden auf kommunaler Ebene getroffen.

Mit dem Tag der Kommunen, der am 12. Februar 2026 im Rahmen der E-World stattfindet, wird dieser Rolle gezielt Rechnung getragen. Die Ver­anstaltung ist vollständig in die Messe integriert und richtet sich an kommunale Entscheiderinnen und Entscheider ebenso wie an Stadtwerke, Wohnungswirtschaft, Forschungseinrichtungen, Investoren und Lösungsanbieter.

Der Grundgedanke ist klar: Kommunen stehen vor immer komplexeren Aufgaben, die sie häufig nicht allein bewältigen können. Der Tag der Kommunen schafft deshalb eine Plattform für Austausch, Best Practices und konkrete Handlungsempfehlungen. Gleichzeitig ermöglicht er eine direkte Vernetzung mit der Energiewirtschaft und Anbietern praxisnaher Lösungen.

Der Eintritt zur E-World am 12. Februar ist im Ticket für den Tag der Kommunen bereits enthalten – ein bewusstes Signal für die enge Verzahnung von Messe und kommunalem Fachprogramm.

Breite Ansprache, konkrete Lösungen

Der Tag der Kommunen richtet sich an ein breites Spektrum kommunaler und öffentlicher Akteure. Dazu zählen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landräte, Klimaschutzmanagerinnen und -manager, Wärmeplanungskoordinatoren, Bau- und Stadtplanungsämter sowie kommunale Wirtschaftsförderungen. Ebenso angesprochen sind lokale und regionale Stadtwerke, Netzbetreiber für Strom, Gas und Wärme sowie Wasser- und Abwasserbetriebe.

Auch die Wohnungswirtschaft spielt eine zentrale Rolle. Technische Leitungen, Projektentwickler, Energie- und Klimaschutzbeauftragte sowie Portfoliomanager finden dort praxisnahe Impulse für die Dekarbonisierung von Beständen und Quartieren.

Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch Forschungseinrichtungen, Investoren und Anbieter innovativer Technologien und Dienstleistungen. Der besondere Mehrwert des Formats liegt in seiner Praxisnähe.

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