Die EU-Kommission als Chefbehörde der Europäische Union (EU) entwirft und fordert massive neue Investitionsprogramme zur Stärkung der künftigen Energieversorgung in Europa. So stellt die EU-Kommission mit der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und dem Innovationsfonds bis zu sechs Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte bereit. Deutschland und Spanien beteiligen sich mit zusätzlichen nationalen Mitteln. Dafür stehen drei Milliarden Euro zur Verfügung – 1,3 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt und 1,7 Milliarden Euro aus nationalen Budgets. Die Mittel sollen in drei Förderkörbe fließen: 600 Millionen Euro für Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen (RFNBO), 400 Millionen Euro für eine gemischte Kategorie aus RFNBO und kohlenstoffarmem Wasserstoff sowie 300 Millionen Euro für Projekte mit Abnehmern in Luft- oder Seefahrt.
Zudem startet die Kommission eine Initiative zum Ausbau der Energieinfrastruktur, wofür die Kommission 1,2 Billionen Euro veranschlagt. Mehr als die Hälfte brauche es für Stromleitungen, insbesondere um Osteuropa gut anzubinden, 240 Milliarden fürs Wasserstoffnetz und weites Geld für die Sicherheit der Infrastruktur. (tw)