„Wie die Wallstreet dem Klimawandel den Rücken kehrt“, titelte die The Business Times in Singapur am 18. Januar in ihrer Online-Ausgabe und griff damit auf, was sich im vergangenen Herbst abzuzeichnen begann: Sofort verwies die Wirtschaftszeitung auf den Blackrock-Boss Larry Fink, der auch Interims-Chef bei dem am folgenden Tag begonnenen Weltwirtschaftsforum im Schweizerischen Davos war. 2020 noch habe Fink noch erklärt, Billionen Dollar seines Unternehmens zu verwenden, um sie in den Kampf gegen die Klimaerwärmung zu stecken. Bald darauf habe jedes wichtige Finanzhaus mit einer Adresse an der Bankenmeile Wall Street und ringsum sich mit ähnlichen Bekenntnissen angeschlossen, beschrieb das Blatt richtig. Nun aber, sechs Jahre später, hätten sie zig Milliarden US-Dollar wieder aus den ESG-Fonds zurückgezogen. Wie auch immer: Beim Davos-Weltwirtschaftstreff stand Klimaschutz als nur kleiner Tagesordnungspunkt unter vielen. Blackr0ck meldete nun, sich aus der Interessengruppe Net Zero Asset Managers zurückzuziehen. Man reagiere auf Nachfrage aus der US-Politik. (tw)
Klimaschutz ohne Banker
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