Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) hat in ihrer Strategie die Mitarbeitenden noch vor die Kundinnen und Kunden ins Zentrum gestellt. Ist das ein bisschen verrückt?
Unseren neuen Claim „Versorgung trifft Zukunft“ haben wir anlässlich des 60-jährigen Firmenjubiläums der WVV präsentiert. Denn seit Jahrzehnten versorgen wir mit Strom, Gas, Wasser, Wärme und ÖPNV und vielen anderen Produkten wie Kompost in und um Würzburg. Diesen Erfahrungsschatz nutzen wir, um in moderne Infrastrukturen wie Glasfasernetze zu investieren. Täglich arbeiten wir an der Umsetzung der Energie- und Mobilitätswende, ohne die Versorgungssicherheit in unserem Tagesgeschäft aus den Augen zu verlieren. Dazu benötigen wir ganz unterschiedliche Experten, welche zahlreiche positive Kundenerlebnisse ermöglichen. Akzeptanz und Teilhabe an der Transformation sind für die WVV ein essenzieller Baustein der Strategie. Denn die innovative und oft digitale Weiterentwicklung unserer Prozesse und Dienstleistungen kommt von unseren Kolleginnen und Kollegen, ermöglicht Kundenbindung und führt zu gemeinsamem Erfolg.
Mitarbeitende, die sich als Teil des Wandels sehen, sorgen für zuverlässigen Service, stehen frühmorgens engagiert auf der Baustelle und begrüßen die Passagiere in Straßenbahnen und Bussen mit einem Lächeln.
Darum beginnt meine Arbeit als Geschäftsführerin immer mit den Teams, um Produkte, Dienstleistungen und Kundenerlebnisse zu ermöglichen, die uns unterscheiden. Um die Energiewende erfolgreich zu gestalten, endet unser Auftrag nicht beim Entwickeln smarter technischer Lösungen. Wir entwickeln auch ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen respektiert und involviert fühlen – die Basis für den Erfolg unseres Konzerns, der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit, Akzeptanz und Teilhabe in den Fokus stellt. Ich bin überzeugt: Die WVV ist vielleicht ein kleines bisschen verrückt, aber ganz sicher auf dem richtigen Weg, ihre sinnstiftenden Ziele für smarte Infrastrukturen gemeinsam mit der Stadt Würzburg zu verfolgen.