Die Straßenkinder eines Internatsgebäudes in Nairobi mussten bisher kalt duschen. Das hat sich durch den Umstieg auf eine solarelektrische Direktheizung geändert.
Bei der Umstellung einer ausgeförderten Photovoltaikanlage auf den Eigenverbrauch bietet sich die Nutzung des Solarstroms zur Warmwasserbereitung an – vor allem in landwirtschaftlichen Betrieben, wo viel warmes Wasser gebraucht wird.
Hersteller, Fachgroßhändler und Installateure müssen mit dem Angebot für ein neues Heizungssystem auch eine Angabe über dessen Energieeffizienz beilegen. Um dies zu vereinfachen, hat die europäische Wärmebranche ein Berechnungstool entwickelt, mit dem die Energieeffizienz eines gesamten Heizungssystems kalkuliert werden kann.
Mit Solarstrom zu heizen, könnte die Solarthermie unter Druck setzen. Doch beide Systeme haben ihre Vorteile und Chancen.
In Kabul ist die erste solarthermische Anlage zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung auf einem Mehrfamilienhaus in Betrieb gegangen. Die Anlage soll das Problem der instabilen Wärmeversorgung vor allem in den kalten afghanischen Wintern lösen. Die Solarthermie findet gute Voraussetzungen in dem mittelasiatischen Land vor.
Im letzten Jahr war jedes Zehnte neu gebaute Sonnenhaus ein Mehrfamilienhaus. Das Sonnenhaus-Institut sieht darin eine Entwicklung hin zu größeren Anlagen. Das Konzept kommt in der Mitte der Gesellschaft an.
Die Brauerei Niles Breweries in der ugandischen Hauptstadt Kampala bereitet ihr Warmwasser mit einer Solarthermieanlage. Robuste und einfache Thermosiphonsysteme reichen für Duschen und Küche.
Im königlichen Gartenhaus in London stellt ein kompaktes Aggregat das Warmwasser für Partys bereit