Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch
Konferenz

Vehicle-to-Grid, Vehicle-to-Home und Smart Charging

Die Summe der Batteriekapazität, die in BEVs installiert ist, übersteigt alle anderen Speicher, die derzeit an das Netz angeschlossen sind. Mit der zunehmenden Elektrifizierung praktisch aller Straßenfahrzeuge - Pkw, Lkw und Busse - wird eine ebenso wachsende Zahl von Fahrzeugen verfügbar sein und Flexibilität bieten. Um dieses Potenzial zu nutzen, werden verschiedene Konzepte angewandt, wie Vehicle-to-Grid, Vehicle-to-Home und Smart Charging. Durch das Aufladen, wenn Strom im Überfluss vorhanden ist, und das mögliche Entladen, wenn er knapp ist, können Elektrofahrzeuge eine der größten Herausforderungen des Übergangs zu erneuerbaren Energien bewältigen: den Bedarf an Speicherkapazität.

Die Hybrid-Tagung (englischsprachig) Vehicle-to-Grid, Vehicle-to-Home und Smart Charging – Technische und systemische Perspektiven aus Industrie und Wirtschaft findet vom 10.04.2024 bis 12.04.2024 in Münster statt.

Weitere Infos hier.

Durch die Kombination von Fahrzeugen zu virtuellen Kraftwerken wird eine höhere Leistung erreicht, als sie herkömmliche Kraftwerke bieten können. Durch solche "Kraftwerksschwärme" kann das Netz stabilisiert werden, wenn eine bidirektionale Aufladung erfolgt. Dass dies keine bloße Vision mehr ist, zeigen die zahlreichen Aktivitäten der Fahrzeughersteller, der Betreiber von Netz- und Ladestationen sowie der Abrechnungsunternehmen.

Im Gegensatz zu einem konventionellen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist jedes Elektrofahrzeug in der Lage, eine wichtige Funktion wie z.B. das intelligente Laden während der Standzeiten zu übernehmen, sofern es an eine Ladestation angeschlossen ist. Das Argument, dass die Traktionsbatterien von Elektrofahrzeugen dafür nicht geeignet sind, wurde nun durch Studien widerlegt, sofern die Betriebslogik die Grenzen des Fahrzeugs respektiert. (nw)

https://www.vehicle-2-grid.eu