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Hauseigentümer setzen auf ­Wärmepumpe

Hauseigentümer in Deutschland gehen die Wärmewende in ihren Heizungskellern strategisch an. Sie warten in der Regel nicht, bis die alte Heizung komplett ausgefallen ist, sondern nutzen Modernisierungsmöglichkeiten, um die Energieeffizienz zu steigern und die Betriebskosten langfristig und dauerhaft zu senken. Damit wollen sie zudem ihre Immobilie zukunftsfähig aufstellen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Portals Wärmepumpen-Angebotsvergleiche.

Hauseigentümer wollen Öl und Gas loswerden

Der Betreiber der Plattform Wattfox hat dazu 50.000 Datensätze aus dem Jahr 2025 ausgewertet. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Wärmewende im Gebäudebestand tatsächlich entwickelt. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, welche Heizsysteme Eigentümer beim Umstieg auf die Wärmepumpe ersetzen. Dabei kam heraus, dass der Wechsel zur Wärmepumpe nicht ausschließlich durch akute Defekte ausgelöst wird. Stattdessen erfolge die Modernisierung häufig geplant und vorausschauend, resümieren die Analysten von Wattfox. Denn mit 29,58 Prozent ist ein großer Anteil der ausgetauschten Heizungen zwischen elf und 20 Jahre alt. Das ist ein Alter, in dem die Heizungen noch gut laufen, sich aber die Modernisierung schon lohnt. Einerseits wollen die Hauseigentümer schon vorausschauend die Betriebskosten im Zaum halten, aber auch einen ungeplanten Ausfall während der Heizperiode verhindern. (SU)