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Ladeinfrastruktur und Erdwärmebohrungen

Nordrhein-Westfalen (NRW) führt die Förderprogramme Progres NRW für Elektromobilität und Klimaschutztechnik fort und will Antragsverfahren durch automatisierte Prüfprozesse beschleunigen. Das Pilotprojekt ist Teil des Entlastungspakets der Landesregierung. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betont, klimafreundliche Investitionen sollten nicht an Bürokratie scheitern. 2025 unterstützte das Land unter anderem 3.400 Haushalte bei Erdwärmeprojekten sowie rund 6.000 Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und Arbeitsstätten.

Emissionsarme Mobilität

Gefördert werden Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und bei Arbeitgebern (bis 1.500 Euro je Punkt), öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (bis 1.500 Euro), Schnellladepunkte für gewerbliche Nutzfahrzeuge (bis 40.000 Euro), entsprechende Konzepte sowie E-Fahrzeuge für ambulante Dienste und Kommunen (3.000 Euro je Kleinwagen, bis 8.000 Euro für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen).

Klimaschutztechnik

Im Fokus stehen Erdwärmebohrungen für Mehrfamilienhäuser (30 Euro je Meter, max. 15.000 Euro). Neu ist die Förderung der Abwärmenutzung: Beratungen werden mit bis zu 75 Prozent (max. 63.000 Euro) unterstützt, Anlagen zur Abwärmeauskopplung mit bis zu 25 Prozent (max. 100.000 Euro), Weiterbildungen mit bis zu 50 Prozent (max. 2.500 Euro). Zudem fördert das Land Wärmeübergabestationen, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie Bildungsprämien zu Wärmepumpen und kommunaler Wärmeplanung. (NW)