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Treibhausgasrückgang trotz Wirtschaftswachstum

Während US-Präsident Donald Trump die Endangerment Finding – eine Gefahrenfeststellung – für Treibhausgase für unwirksam erklärt hat und damit die Grundlage für Klimaschutzgesetze beseitigt, sinken die CO2-Emissionen der mit den USA heftig konkurrierenden Wirtschaftsmacht China zum ersten Mal auch bei gutem Wirtschaftswachstum.

Das geschah freilich nur leicht: Wie die britische Klimaschutzplattform Carbon Brief Mitte Februar vermeldete, ging der Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) in China im letzten Vierteljahr 2025 um 1 Prozent zurück. Übers schlechtere Gesamtjahr gemittelt dürfte der Rückgang voraussichtlich um 0,3 Prozent ausgefallen sein, meldet Carbon Brief. Es sei ein Trend seit März 2024, auch wenn die CO2-Menge durch fossile Brennstoffe um 0,1 Prozent doch nochmal zunahm Aber schon der Rückgang in der Zementbranche um 7 Prozent machte das wett. Als zentralen Erfolgsgrund zählt Carbon Brief die sinkende Kohlenstoffintensität: weniger CO2-Erzeugung pro Einheit Bruttoinlandsprodukt, auch dank viel Zubau an Erneuerbaren und Stromspeichern.

In den USA kippte Trump konkret die 2009 von seinem Vorgänger Barack Obama gesetzte Wissensgrundlage, wonach Treibhausgase eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen sind. (tw)