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Welche Batterie ist optimal?

Mit der neuen Richtlinie VDI 4657 Blatt 3 „Planung und Integration von Energiespeichern in Gebäudeenergiesystemen – Elektrische Stromspeicher“ hat der Verein Deutsche Ingenieure (VDI) eine Grundlage für die Planung von Batteriespeichern in Gebäuden geschaffen. Zusätzlich hat der VDI noch ein Internettool entwickelt, das die Anwendung dieser Richtlinie deutlich erleichtert.

Mit dem Stromspeicherrechner können Fachleute je nach Szenario und Anwendungsfall die passende nutzbare Speicherkapazität für ein Gebäude berechnen. Hierbei geht es nicht nur um Einfamilienhäuser, sondern auch um Mehrfamilien- und Gewerbegebäude. Bei den Szenarien unterscheidet der Rechner nach Lastspitzenkappung mit und ohne Photovoltaikanlage sowie der Erhöhung des Eigenverbrauchs von selbst produziertem Solarstrom.

Für den Anwendungsfall der Lastspitzenkappung können die Planer eigene Lastprofile hochladen. Der Speicherrechner analysiert daraus die maximale Lastspitze und stellt grafisch den Einfluss verschiedener Stromspeichergrößen auf diese Lastspitze dar. Auf diese Analyse aufbauend kann sich der Planer anzeigen lassen, wie sich die verschiedenen Speichergrößen unter Berücksichtigung der Investitionskosten und der Anschlusskosten wirtschaftlich auswirken.

Beim zweiten Anwendungsfall, der Eigenverbrauchserhöhung, kann der Planer die Daten für die Photovoltaikanlage und den Energieverbrauch vor Ort angeben. Handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus, werden die Lastprofile der Bewohner genutzt, um bei einer gegebenen Größe der Solaranlage den jeweiligen Autarkiegrad mit verschiedenen Speicherkapazitäten zu berechnen. Bei einem Gewerbegebäude können entweder eigene Lastprofile hochgeladen werden oder der Rechner greift auf standardisierte Lastprofile je nach Geschäftsfeld des Unternehmens zurück. Später kann sich der Planer die Entwicklung des Eigenverbrauchsanteils anzeigen lassen. (su)