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Netzausbau Offshore

Riesenplattform im Plan

Am 8. Dezember fügten Werftarbeiter und Spezialisten des Auftraggebers die Station auf ihr stählernes Fundament. Die Topside, mit einem Gewicht von stolzen 10.000 Tonnen, wurde in 50 Metern Höhe auf den sechs Stahlsäulen errichtet, an denen sie sich hoch und runterstemmen kann. „Es war ein spektakulärer Anblick“, sagt Projektleiter Kjetil Jacobsen. „Ihre Dimensionen sind so enorm, das lässt sich auf den Bildern gar nicht erkennen.“ Bei der Auftragsvergabe 2012 wurde die Dolwin Beta, mit den Maßen 92x73 Meter, als bis dato weltgrößte Plattform bezeichnet.

Dolwin Beta ist ein Kollaborationsprojekt zwischen der Firma Aibel als Subunternehmen und dem Elektrokonzern ABB – und Aibels erste Windparkplattform. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 1.800 Arbeiter am Bau beteiligt.

„Das Projekt verläuft nach Plan“, vermeldet Henrike Lau, Pressereferentin der Tennet, dem Übertragungsnetzbetreiber für die Nordseewindparks. Nach Fertigstellung im Juni 2014 wird Dolwin Beta aus Dubai ins norwegische Haugesund verschifft, um dort vollends ausgestattet zu werden. Sie wird 240 Turbinen der Windparks Gode Wind I amp; II und Delta Nordsee I amp; II – und damit 900 Megawatt – an Land umspannen. Die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2015 geplant. Dolwin Beta speist den Strom als Gleichstrom unter Hochspannung per Seekabel ins 90 Kilometer entfernte Festlandnetz am Einspeisepunkt Dörpen im Emsland ein.

(Sina Graßhof)