Windverteilung über einen Rotorkreis mit fiktiven Druckpunkten – symbolhaft dargestellt von Forwind
Manche Entwicklungen im Detail führen zu großen Fortschritten. Erfolg lässt sich nicht immer vorhersehen, das Potenzial aber schon erkennen.
Tilman Weber
Sprunginnovationen setzen oft am Detail an – und stoßen damit vieles um. Das zeigen die von uns ausgewählten jüngsten und jüngeren Technologie-Entwicklungen der Windkraft. Ob mittels geschärften Blick auf Windverhältnisse, besserem Schweißen, einer Rotorblattwurzelreparatur im Windpark, einer bionischen Wabenstruktur aus Metall oder einem Schienenlaufsystem fürs Abrollen des Rotors anstelle der Rollenlager: Meist führen diese Konzepte auch zu mehr Leichtbau. Nur das hier auch vorgestellte neue Winergy-Getriebe Revo ist ein in vielen Ingenieurs- kammern fortentwickeltes bestehendes Konzept. Weil es sich aber um eine konsequente Fortentwicklung handelt, für die der Flender-Konzern viele Fachbereiche an vielen Stellschrauben drehen ließ, ist auch diese Entwicklung einer um 50 Prozent erhöhten Leistungsdichte klar ein Technologiesprung.
300 Newtonmeter pro eingesetztem Kilogramm Getriebemasse - diese neue Leistungsdichte ist eine der sechs starkenvon uns ausgewählten Innovationen, die für die Windkraft mögliche gute Folgen haben könnten.
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