Der European Solar Manufacturing Council (ESMC) hat Mitglieder des EU-Parlaments in einem gemeinsamen Brief aufgefordert, die gesamte europäische PV-Wertschöpfungskette zu stärken. Die Unterzeichnenden verlangen klare Herkunftskriterien und Förderung für die Produktion. Innerhalb von fünf Jahren nach Inkrafttreten soll der Industrial Accelerator Act alle Fertigungsstufen erfassen. Bis 2030 soll europäische Produktion nach dem begleitenden Positionspapier rund 40 Prozent des Solarbedarfs in Europa decken – etwa 30 Gigawatt pro Jahr. Dafür müssten Kapazitäten vom Silizium über Ingots, Wafer und Zellen bis zum Modul entstehen. Die Lücken liegen vor allem vor der Modulmontage: Das Papier zählt mehr als 75 Montageunternehmen, aber nur wenige Zellhersteller. Für Ingots und Wafer nennt es ein einziges Projekt. Im Maschinenbau sieht der ESMC dagegen eine Stärke Europas: Mindestens 38 spezialisierte Unternehmen deckten nahezu alle Produktionsschritte ab. Die Initiative fordert, einen festen Anteil der Fertigungsförderung an den Einsatz europäischer Produktionsanlagen zu binden. (NW)
Europäische Produktion wieder aufbauen
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