Runde eins im reformierten italienischen Ausschreibungsmodus für Windkraft und Photovoltaik (PV) blieb unterzeichnet. Sie gab aber viel neue Windkraft frei – und ließ Industriestromprojekte punkten.
Für die Auktion gemäß dem Fer-X transitorio hatte die zuständige Behörde GSE 8 Gigawatt (GW) PV und 2,5 GW Windkraft ausgeschrieben. Während sie aus den je nach Lesart rund 9 bis 10 GW des angebotenen PV-Volumens für 7,2 GW Zuschläge erteilte, gab sie für noch 939 Megawatt (MW) Windkraft grünes Licht. Windparks projektierende Unternehmen hatten im September Angebote für 1,6 GW eingereicht. Nach Abzug überschüssiger Gebote gemäß des ausgefeilten wettbewerbssteuernden Verfahrens veröffentlichte die GSE am 1. Dezember die Zuschläge für 29 Windparks zum mengengewichteten mittleren Preis von 7,285 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde, 20 Prozent unter dem höchstmöglichen Gebotspreis. Das größte fürs neue Hauptvergütungsprinzip, sogenannte Differenzverträge, bezuschlagte Windkraftentwicklungsvolumen gewann Energiekonzern Edison: fünf Projekte mit 250 MW. (tw)