In zwei Münchner Festzelten sollen drei Batteriespeicher von Tesvolt drohende Lastspitzen abfangen. MP Elektrotechnik installiert jeweils 92 Kilowattstunden (kWh) große Systeme im Löwenbräu-Zelt sowie zwei gekoppelte Speicher mit 184 kWh in der Pschorr-Bräurosl. Sie liefern binnen Millisekunden bis zu 92 kW zusätzlich, wenn der Bedarf die Anschlussleistung übersteigt. Angeblich stehen großen Zelten rund 420 Kilowatt (kW) zur Verfügung, Spitzenlasten erreichten aber mehr als 500 kW. Als Treiber nennt das Unternehmen mehr Elektrogeräte statt Gas oder Heizstrahler, die bis zu 150 kW je Zelt beanspruchen können. Im Vorjahr kam es im Löwenbräu zweimal, in der Bräurosl einmal zu Ausfällen. Die Batterien sind keine Notstromanlagen: Sie verschaffen Technikern bei Überlastung Zeit, Verbraucher einzeln abzuschalten. MP Elektrotechnik sagt, es sei günstiger als Netzausbau; unabhängige Daten zu Ursache, Messwerten und Kosten fehlen. (NW)
Tesvolt
Großspeicher sollen Stromausfälle auf dem Oktoberfest verhindern
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