Reparierbare und recyclingfähige Rotorblätter: Im EU-Forschungsprojekt Recreate haben 20 Partner ein Konzept und den Demonstrator eines Rotorblatts entwickelt, die durch lösbare Klebebindungen den Austausch verschlissener Teile erlauben. Wie das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik informiert, sind Rotorblätter Wind, Staub und Regen so ausgesetzt, dass der Verschleiß ihr Strömungsverhalten und den Wirkungsgrad der Anlage verschlechtert. Der Aufbau des Forschungsrotorblatts ist hingegen modular: Um einen durchgehenden, tragenden Holm sind alle weiteren Komponenten wie die Stege angeklebt. Die Vorderkante aus Thermoplast und Naturfasern ist dank einer lösbaren Klebeverbindung austauschbar. Auch ein hoher Automatisierungsgrad der Herstellung ist ein Ziel. Bislang werden Rotorblätter aufwändig mit viel Handarbeit produziert. Pultrusion könne das ablösen: Endlosfasern werden durch ein Harzbad gezogen, in einer beheizten Düse gehärtet und zu Profilen geformt. Die eingesetzten naturfaserverstärkten Thermoplasten seien besser recycelbar als die bisherigen glasfaserverstärkten Materialien. (kw)
Recycling Glasfaserkunststoff
Europäische Union fördert Flickenblatt
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