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Windparks an Land

Onshore-Auktion doppelt überzeichnet

Die Wind-an-Land-Ausschreibung vom August war mehr als doppelt überzeichnet. Der durchschnittliche Zuschlagswert fiel im Vergleich zur vorigen Ausschreibungsrunde von 5,06 auf 4,79 Cent je Kilowattstunde. Für Planer und Betreiber steigen damit die Anforderungen an Gebotsstrategie, Wirtschaftlichkeit und formale Sicherheit. Auf ein Ausschreibungsvolumen von rund 2.520 Megawatt (MW) trafen 461 Gebote mit insgesamt 5.250 MW. Die angebotene Leistung erreichte damit ein Volumen von rund 208 Prozent der verfügbaren Menge. Die Bundesnetzagentur erteilte 237 Geboten mit einem Volumen von rund 2.523 Megawatt einen Zuschlag. 17 Gebote wurden ausgeschlossen. So erhielt nur etwa die Hälfte der Gebote den Zuschlag. Erfolgreiche Gebotswerte reichten von 4,49 bis 4,98 Cent. Zugleich lag der Durchschnitt knapp 34 Prozent unter dem zulässigen Höchstwert von 7,25 Cent.

Regional führte Niedersachsen mit 836 MW und 81 Zuschlägen. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit 430 MW und 42 Zuschlägen und Rheinland-Pfalz mit 336 MW und 17 Zuschlägen. Zusammen erreichte das Trio 1.602 MW und damit 63 Prozent des Zuschlagsvolumens. (Nw)