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Metergrid und Reonic skalieren Mieterstrom

Mieterstrom bietet ein enormes Potenzial, die Dachflächen in Städten für die Photovoltaik zu nutzen. Doch zu oft scheitern die Projekte an zu hohen regulatorischen Hürden, administrativem Aufwand und an fehlenden Schnittstellen zwischen den Beteiligten. Um diese Herausforderung zu lösen, schließen Metergrid und Reonic eine der zentralen Lücken im Mieterstrommarkt: den Bruch zwischen technischer Anlagenplanung und laufendem Projektbetrieb.

Denn Solarteure müssen Planungstools und Betriebssoftware miteinander kombinieren, Daten mühsam manuell übertragen und rechtliche Anforderungen selbst koordinieren. Das koste Zeit, Ressourcen und hemme das Wachstum, begründen die beiden Partner ihre Kooperation. Denn sie bieten eine komplette Prozesskette auf einer gemeinsamen Plattform an.

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Reonic übernimmt die Anlagenplanung

Der auf erneuerbare Energien spezialisierte Softwareanbieter Reonic wird dabei die Planungsphase übernehmen. Mit der Software von Reonic können Solarentwickler ganze Mieterstromprojekte inklusive Photovoltaikanlage, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur komplett auf einer Plattform planen. Gleichzeitig können sie Wirtschaftlichkeitsanalysen für die Vermieter und die Mieter erstellen. Mit wenigen Klicks entsteht ein komplettes Angebot.

Metergrid kümmert sich um den Betrieb

Metergrid kümmert sich als Spezialist für die kaufmännische Betriebsführung von Mieterstromprojekten um die Betriebsphase. Neben der Projektkoordinierung beim Bau bis hin zur Inbetriebnahme der Solaranlage gehören dazu auch die Lieferung der Messtechnik und bei Bedarf auch die Verwaltung der Zähler sowie die Lieferung des Reststroms.

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Die Softwareplattform von Metergrid stellt dabei sicher, dass die Projekte rechtssicher, automatisiert und profitabel abgerechnet und verwaltet werden. Dies beginnt bei der Erfassung der Zählerstände und zieht sich über die Mieterabrechnung bis hin zur Einspeisung des überschüssigen Stroms und der Kommunikation mit den Behörden.

Planung, Realisierung und Betrieb auf einer Plattform

Damit das gesamte System auch stimmig wird, wurden die Preise von Metergrid in die Planungssoftware von Reonic übernommen. „Durch die Integration mit Metergrid schließen wir den Kreis: Was mit Reonic geplant wird, kann mit Metergrid nahtlos und rechtssicher umgesetzt und abgerechnet werden“, erklärt Manuel Schneider, Geschäftsführer von Reonic. Julian Schulz, Geschäftsführer von Metergrid, ergänzt: „Gemeinsam senken wir die Einstiegshürden für Mieterstrom drastisch und ermöglichen Installateuren, ihren Kunden ein komplettes Rundum-sorglos-Paket anzubieten.“
Mit der neuen gemeinsamen Plattform wurden bereits erste Projekte realisiert. So hat der Solarsystemanbieter Invanova bereits zwölf Mieterstromprojekte über die Plattform gebaut.