Die Behörde hat knapp die Hälfte neuer Erzeugungskapazitäten bezuschlagt, die ab 2031 die Lücken in der Grünstromversorgung ausgleichen sollen.
Windturbinenhersteller aus China: Mit je einer Bauplattform für den Süden, Norden und die See startet Ming Yang in den Windkraftmarkt des Kontinents.
Milliardeninvestitionen, Bürgerwindparks und Wertschöpfung vor Ort stehen auf dem Spiel: Stephan Frense von der Erneuerbaren-Unternehmensgruppe Arge-Netz schlägt Alarm. Eine rückwärtsgewandte Bundespolitik kann Windenergieprojekte in Schleswig-Holstein unwirtschaftlich machen – ausgerechnet dort, wo besonders viel Wind weht.
Nach Bundesländer-Brandbrief: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche akzeptiert Rückgabe unrentabel zugeteilter Meereswindpark-Projektzonen.
Mit mehr als 730 Gigawatt installierter Leistung dominiert China den weltweiten Windkraftmarkt. Im ersten Halbjahr 2026 fiel der Zubau gegenüber dem Vorjahr jedoch kräftig. Was bedeutet das für die weitere Entwicklung?
Die Wind-an-Land-Ausschreibung vom August 2026 war mehr als doppelt überzeichnet, der durchschnittliche Zuschlagswert fiel auf 4,79 Cent je Kilowattstunde. Für Planer und Betreiber steigen damit die Anforderungen an Gebotsstrategie, Wirtschaftlichkeit und formale Sicherheit.
WPD-Chef Hartmut Brösamle erklärt im neuen Youtube-Interview, wie sein Unternehmen den weltweit steigenden Energiebedarf nachhaltig decken will – und warum der Ausbau erneuerbarer Energien nicht ins Stocken geraten darf.
Für jede zweite genehmigte Windenergieanlage gibt es im Süden Deutschlands noch keinen Zuschlag. Kann im parlamentarischen Verfahren noch eine Quotenlösung erreicht werden?
Schleswig-Holstein droht durch neue Vorgaben bei Redispatch, Ausschreibungen und Netzanschlüssen doppelt belastet zu werden. Stephan Frense, Geschäftsführer der Arge-Netz, warnt vor Investitionsstau, überfrachtete Bürgerenergiegenossenschaften und einem energiepolitischen Systemfehler.
Verbändevertreter fordern Nachbesserungen bei EEG 2027 und Netzpaket. Erneuerbare Energien, Netze und Flexibilitäten müssen verlässlich finanziert, systemdienlich integriert und schneller ausgebaut werden – statt durch kurzfristige Kürzungen, unsichere Ausschreibungen und übermäßige Bürokratie gefährdet zu werden.
Die erste Runde endet am 8. Oktober 2026 – obwohl das Gesetz noch gar nicht in Kraft getreten ist und auch von Brüssel noch nicht genehmigt wurde. Der Höchstwert liegt bei 244.000 Euro pro Megawatt und Jahr.
Studie zeigt: Planungsträger dürfen bei Flächenausweisung nicht nur auf Quantität setzen. Abwägungs- und Erforderlichkeitsgebot stellen konkrete Anforderungen an die Qualität von Windenergiegebieten.
Thomas Winkler, Geschäftsführer VSB Neue Energien Deutschland GmbH, über den wirtschaftlichen Druck auf die Windprojektierung in Deutschland
Die Ausschreibung für Wind an Land ist mehr als doppelt überzeichnet, die Vergütung fällt auf nur noch 5,06 Cent pro Kilowattstunde. Der Wettbewerb funktioniert – doch immer mehr Projekte geraten an die Grenze der Wirtschaftlichkeit.
Die Flächenvermarktungs- und Planungsplattform Caeli Wind schlägt einen Korrekturfaktor für süddeutsche Standorte in Windparkausschreibungen vor.
Nach vier Jahren Pause erhielten wieder Biomethananlagen Zuschläge. Bei Biomasseanlagen lag die Gebotsmenge unter dem ausgeschriebenen Volumen, die Gebotswerte blieben stabil.
Bayern und Baden-Württemberg fordern gezielte Ausschreibungen und höhere Vergütungen für süddeutsche Windparks. Ziel ist „systemdienlicher Ausbau“.
Offshore-Windkraftakteure ringen mit sich und der Politik um ein neues Wettbewerbssystem. Die Regierung will es 2027 starten, doch das ist ehrgeizig.
Ölriesen wollen ihre 2023 mit Milliarden-Euro-Zahlungsgeboten gesicherten Windparkzonen durch langes Freihalten von Nachbarwindparks nachbessern.
Regierung in Warschau will in Offshore-Wind-Ausschreibungen die nationalen Anteile der Unternehmen bemessen – nachdem „local content“ gering blieb.
Die neuen Zuschläge für weitere 3,4 Gigawatt Windkraft an Land verfestigen mehrere Trends: Der Süden bleibt außen vor, 7-Megawatt-Anlagen sind im Kommen.
Der Ausbau der Meereswindparks in Europa erfolgt noch immer unregelmäßig. Wenn nun der Zubau anzieht, müssen die Ausschreibungsregeln die ausgedünnte Zulieferkultur wieder stärken.
Europäische Union will mehr Komponentenbau für Meereswindparks in Europa. Innovative deutsche Anbieter wirken in der ganzen Breite mit.
In den Ausschreibungen erhalten Windparks im Süden Deutschlands wegen höherer Projektkosten oft keinen Zuschlag. 22 Unternehmen fordern nun, diesen Nachteil durch Regelungen im neuen EEG auszugleichen.
Niedrige Zahlen beim Ausbau von Solarparks in Niedersachsen könnten zum Problem für die Energiewende werden. Deshalb sei Systemdienlichkeit bei der Regulierung wichtiger als Flächenrestriktionen.