Foto: innogy

Neue Konferenz in Berlin

Zukunft Offshore - und die Steckdose für Meereswindturbinen von übermorgen

Kritische Fragen an Politik und Wirtschaft behandelt die Meereswindkraft-Konferenz „Zukunft Offshore“ im März in Berlin. Derweil erforscht das Fraunhofer-Institut Iwes das Stromnetz für diese Zukunft.

Tilman Weber

Mit einem mobilen Netzsimulator will das Iwes ab 2022 die Netzverträglichkeit von Windenergieanlagen bis zu einer Nennleistungsgröße von 20 Megawatt (MW) prüfen können. In einer dreijährigen Projektphase davor, die das Bundeswirtschaftsministerium mit 12,7 Millionen Euro fördert, will das Iwes die Prüfanlage für die elektrische Eignung von 20-MW-Windturbinen entwickeln. Der Simulator soll dynamische Netzereignisse direkt im Feld an Prototypen nachbilden können wie zum Beispiel Frequenzänderungen oder auch das Verhalten künftiger 20-MW-Windturbinen bei Blackouts im Stromnetz testen.

Während die Forschung in Deutschland also die Weichen bis tief ins frisch gestartete Jahrzehnt hinein stellt, lässt die am 3. und 4. März in Berlin tagende neue Konferenz „Zukunft Offshore“ die entscheidenden Fragen für die kommenden Weichenstellungen des deutschen Meereswindkraftausbaus an Politik, Energiewirtschaft und Naturschutz stellen. So behandeln Podiumsdiskussionen die Zukunft der deutschen Klimapolitik (Dienstag, 3. März, 19.15 Uhr), die Zielsetzung der deutschen Regierung der Klimaneutralität Deutschlands im Jahr 2050 (Mittwoch, 4. März, 9.45 Uhr) sowie an- oder vorgebliche Konflikte mit dem Naturschutz (Mittwoch, 4. März, 11.15 Uhr).

Speziell technische Innovationen sind Thema am Schluss der Konferenz im Themen-Block Offshore Wind-Innovation (Mittwoch, 4. März, 16 Uhr). Direkt davor geht es darum, ob wir in Deutschland bei der Energiewende noch auf Kurs sind und um den Offshore-Windenergieausbau aus europäischer Perspektive (Mittwoch, 4. März, 13.30 und 14 Uhr).

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