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Trianel Borkum II

Erster Offshore-Park mit Senvions Großrotorturbinen

Der erste Windpark mit den Groß-Offshore-Windturbinen von Senvion mit 152 Meter Rotordurchmesser kommt. Der Windpark Trianel Borkum II mit 32 Anlagen vom Typ 6.2M152 werde 2019 gebaut, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Prototyp der 6.2M152: Die auf dem Rotorblatt zu erkennenden Punkte stammen von einer Folie für Messungen.

Windturbine 6.2M152
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Senvion SE

Im September hatte die aus einem Kreis von deutschen Stadtwerken, dem Stadtwerkedienstleister Trianel, zwei Schweizer Versorgern und dem Oldenburger Energiekonzern EWE bestehende Investorengemeinschaft noch einen bedingten Kaufvertrag unterzeichnet. Nun besiegelten die Partner den endgültigen Kaufvertrag. Senvion wird demnach für das Folgeprojekt des ersten Trianel-Windparks mit einem sogenannten Power-Upgrade auf 6,35 Megawatt (MW) verstärkte Anlagen anliefern. Der 203-MW-Windpark war ursprünglich wie Trianel Borkum I als Projekt für Anlagen des Senvion-Konkurrenten Adwen konzipiert.

Im Frühling 2018 werde der Bau des Windparks beginnen, teilte Senvion mit. 2019 folge die Anlieferung der Anlagen. Der Windpark soll rund 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum entstehen. Senvion hatte die Anlage mit dem großen Rotordurchmesser bereits 2014 auf den Markt gebracht – als Nachfolgeturbine der Senvion-Anlage mit fünf MW Erzeugungskapazität und 126-Meter-Rotor. Doch die ersten mittlerweile errichteten Windparks mit Anlagen der 6.2M-Plattform wie Nordsee Ost, Nordsee One und Nordergründe errichtete der Anlagenzulieferer noch mit Turbinen, die noch den bisherigen 126-Meter-Rotor tragen.   

(Tilman Weber)