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Vereinigtes Königreich erntet 52 Terawattstunden durch Offshore-Windkraft

Nach schon 48,8 Terawattstunden (TWh) historisch bester Ernte im Vorjahr, speisten die britischen Offshore-Windturbinen 2025 schon 3,2 TWh mehr ins Netz. Damit trugen sie 17,7 Prozent zur Versorgung des Landes mit Elektrizität bei, wie die nationale Energie-Statistik-Einheit Dukes im Auftrag des Energieministeriums meldete. Dukes bestätigte damit eine vorangegangene Statistik im Mai und präzisierte die bisherigen Berechnungen. 

Die britische Meereswindkraft übertrifft längst die Windstromerzeugung an Land. Der Report aus dem Ministerium belegt, dass sie nun 60 Prozent des Windstroms lieferte, während Erneuerbare-Energien-Anlagen 2025 nun zum zweiten Mal in Folge mehr als die Hälfte zur Stromversorgung beitrugen. Nach 50,5 Prozent im Jahre 2024 waren es 2025 exakt 52,1 Prozent. Mit mehr als 16 Gigawatt (GW) installierter Windenergienennleistung in 46 vollständig errichteten Meereswindparks betreibt das Land mehr als 40 Prozent der europäischen Windstrom-Erzeugungskapazität auf See.

Der neue britische Seewindstromrekord ist übrigens ungefähr der doppelte Wert des von deutschen Offshore-Windparks seit 2020 erreichten Niveaus. Damals holten die Meereswindturbinen hierzulande 26,9 TWh ein. Nach einem zwischenzeitlichen Absacken der Offshore-Stromerzeugung aus den überwiegend in der Nordsee drehenden Rotoren in den drei folgenden Jahren auf unter 25 und einmal sogar unter 24 TWh kehrte die Windstromerzeugung auf See 25,7 TWh 2024 und 26,1 TWh 2025 wieder auf das derzeit eingependelte deutsche Höchstniveau zurück.

Während die in Betrieb genommene Erzeugungskapazität von 7,9 GW Ende 2020 bis 9,7 GW Ende 2025 in Deutschland viel langsamer als im Vereinigten Königreich zunahm, begrenzen außerdem nicht zuletzt auch Abregelungen durch die deutschen Netzbetreiber wegen überlasteter beziehungsweise nicht plangemäß ausgebauter Stromnetze die Erzeugung.