Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Der Projektentwickler von vertikal aufgeständerten Agri-PV-Anlagen Next2Sun errichtet in Adorf im sächsischen Erzgebirge ein neues Projekt. Zur Finanzierung können sich Bürger:innen und größere Investoren an der Anlage beteiligen. Dazu hat Next2Sun zunächst die Bürgerbeteiligung über ein Nachrangdarlehen ermöglicht. Diese Crowdinvestingrunde lief genauso erfolgreich, wie die im Anschluss gestartete Beteiligungsmöglichkeit von Investoren mit Bezugsrechten.
27 Jahre Laufzeit geplant
Letztere endet jetzt und ab 5. September 2026 können auch Investoren ohne Bezugsrechte Anteile an der Anlage erwerben. Wie bei der Runde der Zeichnung von Anlegern mit Bezugsrechten wird auch die Kommanditbeteiligung anderer Investoren ab einer Investitionssumme von 30.000 Euro möglich. Ein Agio wird nicht erhoben. Die geplante Laufzeit beträgt 27 Jahre zuzüglich Verlängerungsoption. Insgesamt ist die Beteiligung auf maximal 20 Plätze begrenzt. Die Investoren können mit einer prognostizierten Zielrendite in Höhe von etwa acht Prozent im Basisszenario rechnen. Verschiedene Berechnungen zeigen, dass sogar noch mehr möglich sein könnte.
Nachfrage ist hoch
In der Bezugsrechtephase wurde schon eine beachtliche Anzahl von Aktien gezeichnet, wie Sascha Kraus-Tünker, Vorstand bei Next2Sun, bestätigt. „Die bisherige Nachfrage bestätigt uns in unserem Wachstumskurs und zeigt das zunehmende Interesse an vertikaler Photovoltaik als Zukunftstechnologie“, erklärt Sascha Krause-Tünker.
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Auch für die jetzt startende Zeichnungsphase erwartet er ein großes Interesse. „Wir freuen uns über die breite Unterstützung für unseren Wachstumskurs und das Engagement vieler Menschen für die Energiewende“, betont der Next2Sun‑Vorstand. „Die Diskussionen rund um Marktwerte, Netzstabilität und die Rolle der vertikalen bifazialen Photovoltaik zeigen, wie stark diese Themen an Bedeutung gewinnen.“
Bessere Stromvermarktung möglich
Er verweist auf die Fähigkeit, mit der vertikalen Aufständerung von bifazialen Modulen Strom verstärkt in den wertvollen Morgen- und Abendstunden zu erzeugen. „Das unterscheidet unsere Technologie von klassischen Freiflächenanlagen und kann einen wichtigen Beitrag zu einem stabileren Energiesystem leisten“, sagt Sascha Krause‑Tünker. Zudem lässt sich der Strom so auch ohne Speicher zu höheren Preisen vermarkten, da die Anlage weniger in den Zeiten einspeist, in denen die Preise an der Strombörse niedrig oder sogar negativ sind. Auch das Risiko der Abregelung sinkt durch das spezielle Produktionsprofil. Mit diesem Vorteil im Rücken will das Unternehmen erfolgreich die zweite Hälfte der Energiewende mitgestalten.
Alle Informationen zur Kommanditbeteiligung am Solarpark Camino in Adorf finden Sie auf der Webseite von Grüne Sachwerte.