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SAP kauft Solarstrom aus Solarparks in Sachsen und Schleswig-Holstein

Der Softwareanbieter SAP wird seine Energiebeschaffung nachhaltiger aufstellen. Das Unternehmen hat mit dem Solarentwickler und Anlagenbetreiber Maxsolar einen entsprechenden Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement – PPA) abgeschlossen.

Den Strom wird Maxsolar aus den Freiflächenanlagen Memmendorf in Sachsen und Pahlen in Schleswig-Holstein liefern. Die Anlage in Sachsen hat eine Leistung von 25 Megawatt und der Solargenerator im hohen Norden liefert 11,5 Megawatt Leistung. Mit der Inbetriebnahme der Anlage in Pahlen im August 2026 liefern nun beide Generatoren im Rahmen des zehnjährigen PPA erneuerbaren Strom an SAP. Der Solarpark Memmendorf speist schon seit April 2026 Strom ein.

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Lieferung auf Basis von Prognosen

Der Vertrag sieht eine physische Stromlieferung nach dem Pay-as-Nominated-Modell vor. Das bedeutet, dass der Anlagenbetreiber am Vortag die Strommengen prognostiziert, die die Anlage liefert. Dadurch kann SAP die Stromlieferung besser planen und weiß, welche Mengen noch zugekauft werden müssen. Für den gelieferten Strom stellt Maxsolar zudem Herkunftsnachweise bereit. Damit kann SAP seine Nachhaltigkeitsbemühungen gegenüber Kunden nachweisen.

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Damit markiert die Stromlieferung aus beiden Solarparks einen wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen Maxsolar und SAP. „Er zeigt, was ein Corporate‑PPA letztlich leisten soll: erneuerbare Stromerzeugung mit dem tatsächlichen Bedarf von Unternehmen zu verbinden“, erklärt Anwar Darwich, Commercial Director bei Maxsolar. „Zudem spiegelt er die wachsende Nachfrage der Technologiebranche nach nachhaltigen und wirtschaftlich attraktiven Energielösungen wider.“

Ökostromnachfrage in der Digitalwirtschaft steigt

Diese Nachfrage wächst in der Digitalwirtschaft unter anderem angesichts des steigenden Stromverbrauchs immer wichtiger. Schließlich verbrauchen künstliche Intelligenz, Cloud-Dienste und die wachsende Zahl von Rechenzentren in Europa immer mehr Energie. „Der verlässliche Zugang zu bezahlbarem, grünem Strom wird zu einem entscheidenden Infrastrukturthema für Europas digitale Wirtschaft – insbesondere für technologieorientierte Unternehmen“, weiß Christoph Strasser, Geschäftsführer von Maxsolar. „Da nun Strom aus beiden Solarparks fließt, zeigt unsere Vereinbarung mit SAP, wie langfristige Partnerschaften Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien mit dauerhaftem Unternehmensbedarf verbinden können.“

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Dies kann ein PPA abdecken – zumal die Lieferung am Vortag schon prognostiziert wird. Denn einerseits ermöglichen sie Unternehmen den Zugang zu erneuerbarem Strom. Andererseits schaffen sie einen verlässlichen Erlösrahmen für Solarparks.

Digitale Infrastrukturprojekte entwickeln

Maxsolar verfolgt weitere Pläne im Rahmen des Ausbaus der Digitalwirtschaft. Neben der Erzeugung erneuerbaren Stroms will das Unternehmen eine integrierte Energieinfrastruktur für Rechenzentren und andere energieintensive Technologiestandorte entwickeln und bereitstellen, teilt Maxsolar mit. Je nach den Anforderungen des jeweiligen Standorts können diese Konzepte erneuerbare Energieerzeugung, Netzanbindungsinfrastruktur, Batteriespeicher und eine strukturierte langfristige Strombeschaffung miteinander verbinden.

Da der Zugang zu Netzkapazitäten und eine verlässliche Stromversorgung zunehmend darüber entscheiden, ob neue digitale Infrastrukturprojekte realisierbar sind, will Maxsolar Erzeugung, Flexibilität, Netzinfrastruktur und Energiebeschaffung in abgestimmten Entwicklungskonzepten zusammenführen. Grundlage sind die Aktivitäten in den Bereichen Ökostromerzeugung, Speicher, Wärme und Mobilität, die Maxsolar verfolgt.