Foto: Daniel Vogl

Energiepolitik

Jetzt anmelden zum Gipfeltreffen der Erneuerbaren-Branche

2019 wird ein spannendes Jahr für die Erneuerbaren. Auf dem Neujahrsempfang des BEE stimmt man sich zusammen mit Olaf Lies darauf ein.

Nicole Weinhold

Kohlekommission, Klimaschutzgesetz und Europawahlen: 2019 wird ein spannendes Jahr für die erneuerbaren Energien. Es ist gute Tradition, sich auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energie im Maritim Hotel proArte auf das neue Jahr einzustimmen und dabei zugleich das Netzwerk in der Branche zu erweitern.

Am 14. Februar 2019 ist es wieder soweit: Der BEE empfängt gemeinsam mit seinen Mitgliedern erneut rund 1.300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft.

Als Redner begrüßt wird den niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies (SPD), sowie der neu ins Amt berufenen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Andreas Feicht. Anschließend diskutieren Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Andreas Lenz (CSU), Özden Terli (Meteorologe, ZDF), Sabine Nallinger (Stiftung 2 Grad) und Susanna Zapreva (enercity) über die energiepolitische Agenda 2019.

Programm und Anmeldung hier.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat gerade im Rahmen eines Hintergrundgesprächs der Agentur für Erneuerbare Energien seine Position zur Energiewende deutlich gemacht: "Wir sind auf dem Weg zur CO2-freien Versorgung", so Lies. Diesen können man nicht aufhalten, aber "verstolpern". Letzteres wäre dann eine Folge politischer Entscheidungen, stellte er klar. In Niedersachsen sei gerade ein Sonderfonds für Hochwasserschutz aufgelegt worden. "Klimaschutz ist eine Voraussetzung, um Wohlstand zu sichern." Daran werde sich auch die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie bemessen lassen. Man stehe vor der fünften industriellen Revolution: einer CO2-freien Industrie. "Das heißt, Klimaschutz muss Teil der Verfassung sein. Wenn uns eines der größten industriellen Experimente gelinge, dann sei Deutschland Vorbild. Lies räumte allerdings ein, dass er in seiner Partei keine Mehrheit für die Aufnahme des Klimas in die Verfassung hat. Gleichwohl fordert er einen konsequenten Ausbaupfad für die erneuerbaren Energien.

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