In einer Hamburger Erklärung hielten die Staatschefs neun europäischer Länder am 26. Januar ein Dutzend Maßnahmen zur künftigen Windkraftversorgung um die Nordsee fest: Der deutsche Bundeskanzler und die Premiers von Frankreich, Großbritannien, Irland, Norwegen, Dänemark, Niederlande, Belgien und Luxemburg versprachen, punktuell gemeinsam sowie parallel vorzugehen. Dazu wollen sie an die Nordseewindkraft angehängt eine Wasserstoffwirtschaft aufbauen und die Stromnetze vermaschen. Der Offshore-Windkraft sagten sie stabile Ausschreibefahrpläne, Abbau von Risiken für Investments durch wettbewerbliche Tender, leichtere Genehmigungen, einen verbesserten Investitionsrahmen plus Aufbau verlässlicher und belastbarer Wertschöpfungsketten zu. Helfen wollen sie bei strategisch nützlichen Fertigungen und Häfen sowie vor unfair begünstigten ausländischen Wettbewerbern schützen. Sie knüpften einen Investmentpakt, kündigten an, binationale Investments zu regeln und 100 Gigawatt (GW) von bis 2050 geplanten 300 GW Meereswindkraft grenzüberschreitend zu bauen. (tw)
Der große Offshore-Pakt
Keine Zeit? Kein Problem mit dem ERE Newsletter!
Mit unserem Newsletter erhalten Sie regelmäßig von uns ausgewählte Informationen und Neuigkeiten, gebündelt und kostenlos direkt ins Postfach.
Bei Anmeldung zu diesem Newsletter bin ich damit einverstanden, über interessante Verlags- und Online-Angebote der Marken der Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG informiert zu werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen und eine Abmeldung ist jederzeit möglich. Informationen zum Umgang mit Daten finden Sie auch in unserer Datenschutzerklärung.