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Salzgitter

Solar- und Speicherstrom für die Stahlproduktion

Salzgitter Flachstahl setzt für seine Stahlproduktion künftig auf Solar- und Speicherstrom aus neuen Anlagen in Brandenburg und Thüringen.

Dazu hat das Unternehmen mit dem Projektentwickler Zelestra ein hybrides Power Purchase Agreement abgeschlossen. Die beiden Solarparks werden jeweils mit Batteriespeichern kombiniert, die ausschließlich mit überschüssigem Solarstrom geladen werden.

Dadurch lässt sich die Einspeisung zeitlich besser auf den Energiebedarf der Stahlproduktion abstimmen. Salzgitter übernimmt jährlich 147 Megawattstunden aus Brandenburg sowie 158 Megawattstunden Sonnen- und Speicherstrom aus Thüringen – zusammen rund 305 Megawattstunden. Nach Angaben der Partner handelt es sich um den ersten Hybrid-PPA dieser Art auf dem deutschen Markt und zugleich um den bislang größten Hybrid-Deal.

Salzgitter Flachstahl wird damit erstmals auch zum Betreiber von Batteriespeichern. Die Vereinbarung soll die Grünstrombeschaffung ausbauen, die Dekarbonisierung der Stahlerzeugung vorantreiben und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sichern. (NW)