Foto: Senvion

Senvion-Insolvenz

Siemens Gamesa hat Senvion-Servicegeschäft übernommen

Der Verkauf des Senvion-Service-Geschäfts an den bisherigen Wettbewerber Siemens Gamesa ist abgeschlossen. 500 Mitarbeiter behalten Jobs.

Tilman Weber

Somit gehen Windräder in die Instandhaltungs- und Reparatur-Betreuung des deutsch-dänisch-spanischen Windkraftkonzerns Siemens Gamesa über, die zusammen auf eine Erzeugungskapazität von neun Gigawatt (GW) kommen. Siemens Gamesa betreut damit nun eine Windturbinenflotte von weltweit 69 GW.

Vor allem behielten 500 Mitarbeiter der zuletzt 1.400 Mitarbeiter in Deutschland ihren Job mit langfristiger Perspektive, lobte die Gewerkschaft IG Metall. Rund 160 Mitarbeiter der ehemaligen Windturbinenproduktion Senvions in Bremerhaven wechselten in eine mit dem Käufer vereinbarte Transfergesellschaft, die diese Ex-Beschäftigten zunächst für vier Monate auffangen und bezahlen sowie ihnen Jobs zu vermitteln suchen soll. Die Gewerkschaft will die Dauer der Transfergesellschaft verlängert sehen.

Das Turbinenbauunternehmen Senvion war im vergangenen Jahr in die Insolvenz gegangen. Der ansonsten noch ausstehende Verkauf der Rotorblattproduktion Senvions in Portugal wird in Kürze erwartet.

Nach der Insolvenz

Siemens Gamesa will Teile von Senvion übernehmen

Ausgewählte Service- und Onshore Assets stehen vor dem Verkauf. Damit könnten 500 Jobs gerettet werden. Doch in der Branche stehen die Zeichen auf Jobabau.

Senvion-Insolvenz

Siemens-Gamesa übernimmt 2.000 Mitarbeiter und geistiges Eigentum

Siemens Gamesa übernimmt Teile von Senvion. Die Transaktion umfasst ein Großteil des europäischen Onshore-Servicegeschäfts des Senvion-Konzerns.

Offshore-Windenergie

Siemens Gamesa und GE stellen neue Superturbinen auf

Windturbine Nummer zwei und drei der „Klasse 10+X MW“: Die Hersteller Siemens Gamesa und GE errichten Prototypen mit Rekordrotoren noch in diesem Jahr.

Weltmarktführer restrukturiert

Vestas: Europachef entlassen

Der Weltmarktführer der Windturbinenbauer will sein Geschäft in Zentraleuropa künftig mit Thomas Richterich ausbauen, dem Ex-Chef von Wettbewerber Nordex.