Foto: Solytic

Photovoltaikanlage

Solytic übernimmt Monitoringportal von Solar World

Das Berliner Unternehmen Solytic wird Suntrol, das Monitoringportal für Anlagen des insolventen Anbieters Solar World, weiter betreiben. Ab Sommer 2019 kommen neue Funktionen hinzu.

Der Berliner Monitoringanbieter für Photovoltaikanlagen Sloytic übernimmt das Monitoringportal von Solar World. Damit bekommen die Betreiber von Anlagen des insolventen Bonner Unternehmens endlich Sicherheit, wie sie ihre Generatoren überwachen können. Insgesamt geht es hier immerhin um weltweit 27.500 Nutzer mit über 23.000 Solaranlagen, die schon auf Suntrol, so der Name des Solar-World-Monitoringportals, registriert sind. Diese können weiterhin kostenlos Suntrol nutzen. Über Suntrol werden aktuell knapp 330 Megawatt Anlagenleistung verwaltet.

Das Portal wird weiterentwickelt

Im ersten Schritt garantiert Solytic den Weiterbetrieb und den Service des Portals bis zur offiziellen Übernahme am 8. März 2019. Die Anlagenbetreiber können hier den Ertrag und den Verbrauch ihres Generators einsehen. Außerdem steht eine Einnahmen- und Ersparnisrechnung für Eigenverbrauchsanlagen zur Verfügung. Sie können aber auch den kompletten Status ihrer Anlage einsehen. Dort finden sie heraus, wie der Generator derzeit läuft. In Zukunft ist eine Erweiterung geplant. So will Solytic ab Sommer 2019 weitere Funktionen und zusätzliche Leistungen in Suntrol einbauen.

Solytic hat schon Erfahrungen mit dem Sunportal. Denn die Berliner haben das Monitoringsystem zusammen mit Solar World vor einem Jahr auf den aktuellen Stand gebracht. Außerdem liefen schon nach der zweiten Insolvenz von Solar World im Dezember 2017 zur Sicherung alle Leistungs- und Ertragsdaten auf die Server von Solytic auf. Diese Insolvenz hat den damaligen Plan zunichte gemacht, das Portal weiterzuentwickeln. Das soll sich mit der Übernahme durch Solytic ändern. „Wir freuen uns sehr, dass Solytic nun unsere gemeinsamen Pläne für eine kundenorientierte Zukunft des Portals umsetzen wird und das kostenfreie Kundenportal somit erhalten bleibt“, erklärt Markus Hund, Chef der Produkt- und Qualitätsabteilung bei Solar World.

Foto: Julia Nowak/Deutscher Bundestag

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