In Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk gegründet, das die Integration von Großwärmepumpen in Wärmenetze vorantreiben soll. Das erste Treffen der Partner ist für den 5. März 2026 anberaumt.
Wasser des Hafenbeckens im Alten Fischereihafen soll künftig Wärme und Kälte für ein ganzes Quartier liefern – und als Vorbild für andere Kommunen dienen.
Eine Analyse des Fraunhofer IEG hat ergeben, dass die meisten Kohlekraftwerke, die auch Fernwärme liefern, durch Großwärmepumpen ersetzt werden können. Die Standorte bieten ausreichende Wärmequellen, um den Bedarf zu decken.
Die neue Informationsplattform stellt Investoren aus Industrie und Kommunen Informationen rund um die Planung und den Einsatz von großen Wärmepumpen bereit. Dadurch wird die Suche nach der passenden Lösung einfacher.
Immer mehr Projekte der Wärmewende sollen mit Großwärmepumpen realisiert werden. Doch durch regulatorische Unsicherheiten und fehlende finanzielle Unterstützung droht vielen Vorhaben das Aus.
Die Großwärmepumpe wird MAN Energy Solutions liefern. Die Anlage hat eine Leistung von 25 Megawatt und kann nicht nur heizen sondern vor allem kühlen.
Mit den zuschaltbaren Lasten soll die Abregelung von Ökostromanlagen reduziert oder sogar ganz verhindert werden. Teilnehmen dürfen nur bestimmte Anlagen.
Im zentralen Hamburger Klärwerk wird Johnson Control vier Wärmepumpen installieren, die das dort ankommende Abwasser als Wärmequelle nutzen. Die Anlage soll 2025 fertig sein.