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Wirtschaftlicher und technischer 360°-Service für Speicher

KB-Energy, 2022 als Teil der KB-­Gruppe gegründet, produziert im nieder­sächsischen Syke Mega­watt-­Batterie­speicher. Geschäftsführer Dirk Labudda erläutert, welche Vorteile mit einem Großspeicher verbunden sein können.

Wie sieht Ihr Rundum-Sorglos-Paket beim Thema Co-Location aus? Was bieten Sie?
Dirk Labudda:
Megawatt-Speicher-Projekte klingen komplex, es gilt, Meilensteine zu erreichen und To-dos zu bewältigen. Damit die Projekte von Anfang an übersichtlich und erfolgreich sind, begleiten wir Betreiber mit einem technischen und wirtschaftlichen 360°-Service: Von der Bedarfsanalyse und Konzeption, über die Netzanfrage, bis zur Installation, Zertifizierung und Wartung werden alle Projektschritte abgebildet. Unsere Expert:innen unterstützen in diesem Komplettpaket auf Wunsch ebenfalls bei Finanzierungs- und Versicherungslösungen.

Wie funktioniert der vollautomatische Handel an der Strombörse?
Dirk Labudda:
Über einen Trader handelt der KB-E-Save automatisch an der Strombörse. Das passiert je nach Markt teilweise im 15-­Minuten-Takt. Der Stromhandel ist dynamisch und die Preise sind volatil. Genau hier setzt der KB-E-Save an: Er nutzt die Marktsituation und erwirtschaftet Rendite für die Betreiber. Beim Stromtrading muss der Käufer auch physisch in der Lage sein, den Strom abzunehmen. Für den KB-E-Save ist das kein Problem, da er nahezu keine Ruhephasen benötigt. Eine Restkapazität von 80 Prozent nach 20 Jahren oder 10.000 Vollladezyklen wird vom Hersteller garantiert. Diese Garantie wird beispielsweise bei zwei Vollladezyklen am Tag nach einer Nutzungsdauer von circa 14 Jahren erreicht.

Kann der Speicher auch netzunterstützend ausgelegt oder gefahren werden?
Dirk Labudda:
Ja, das kann er. Damit ein Speicher netzunterstützend arbeitet, braucht er eine intelligente Steuerung. Zudem muss er eine entsprechende Kapazität und schnelle Reaktionszeiten mitbringen, damit er sowohl laden als auch entladen kann, wenn das Netz es verlangt. Nur wenn Bauart, Technik, Betrieb, Ladezeiten und Einspeisung auf den Netzbedarf abgestimmt sind, unterstützt ein Speicher das Netz, statt es zusätzlich zu belasten.

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Warum lohnt sich die Kombination von Speicher und Solarpark auch mit Blick auf die Infrastruktur?
Dirk Labudda:
Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix ist hoch und nimmt weiter zu. Megawatt-Trading-Speicher sind die ideale Ergänzung für Energieerzeugungsanlagen, um auch in Zeiten ohne Stromproduktion die Energie zu speichern sowie Erträge zu erwirt­schaften. Mit dem vollautomatischen Handel an der Strombörse holen Anlagenbetreiber das Maximum aus ihrem Netzanschluss heraus. Neben der zeitversetzten Nutzung des eigen­erzeugten Stroms und dem Ertragszuwachs bietet ein Speicher, der co-located betrieben wird, weitere Vorteile: Die bestehende Infra­struktur mit Netzanschluss und der Trafo können genutzt werden. Das senkt die Investitions­kosten bei einem Speicherprojekt.