Statische Netzentgelte würden den Ausbau von dringend notwendigen Energiespeichern ausbremsen. Zudem können die Speicher nur mit dynamischen Netzentgelten richtig auf die Situation im Markt reagieren und so das Stromnetz stützen.
Großspeicher sind systemrelevant, zeigt eine aktuelle Untersuchung. Allerdings gefährdet falsche Regulierung den Nutzen der Batteriekraftwerke. Denn die Systeme werden zu wenig zur Entlastung der Netze, sondern vor allem zur Optimierung der Energiekosten genutzt.
Der gute Zubau wurde vor allem von den vielen Großspeicherprojekten angetrieben. Inzwischen sind 77,3 Gigawattstunden Speicherkapazität installiert. Doch das reicht für die Energiewende längst nicht aus.
Wirtschaftlichkeit, Unabhängigkeit, Klimaschutz: Die Gründe für die Transformation sind dynamisch. Immer wieder rücken neue Faktoren in den Fokus und andere geraten in den Hintergrund. Vielleicht sind aber auch die vielfältigen Gründe entscheidend?
Auf der Tagung Zukünftige Netze betonte der BMWE-Staatssekretär Wetzel besonders die Wichtigkeit der Systemsicherheit für das Stromnetz. Auch für die Branche sind die Fragen rund um Netzdienlichkeit und Flexibilität zentral.
Der von BET und Energy2Marekt entwickelte Index zeigt die Mehrerlöse, die ein an der Solaranlage angeschlossener Speicher liefern kann. Der Index ist frei zugänglich und berücksichtigt verschiedene Betriebsstrategien.
Die Bundesnetzagentur beendet die Ära der pauschalen Netzentgeltbefreiung für Stromspeicher. Mit dem neuen AgNes‑Rahmen entsteht ein differenziertes System aus Finanzierungs‑ und Anreizkomponenten – mit klaren Konsequenzen für Planung, Wirtschaftlichkeit und Betriebsstrategien von Speichern.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur geht mit großen Schritten weiter. Die geplante Förderung der Elektroautos durch die Bundesregierung wird die Nutzungszahlen der Ladesäulen erhöhen, prognostiziert der BDEW.
Ein neuer Batteriespeicher in der einstigen Steinkohleregion in NRW stützt nicht nur das regionale Verteilnetz. Die Anlage füllt auch die Kassen der Standortkommune.
Die Bundesregierung baut die Förderung für Pkw mit Batterie um: Wer wenig Geld hat, soll mehr bekommen. Ein guter erster Schritt, aber weitere müssen schnell folgen.
Philipp Barz, Experte für die Realisierung von Großspeichern, sagt, was zu beachten ist, wenn es um Batteriegroßspeicher geht.
Sascha König, Director Product Marketing, Charging, bei ADS-Tec und Alexander Junge, Vice President bei Aral Pulse, erklären, wie die Zukunft der E-Mobilität in Deutschland aussieht und wie es momentan um die Ladesäulen-Infrastruktur bestellt ist.
Die Nachfrage nach Großspeichern wächst. Denn sie haben das Potenzial, mehr Solarstrom ins Netz zu integrieren und für Systemstabilität zu sorgen. Wie das möglich wird und welche Hürden noch im Weg stehen, weiß Sven Albersmeier-Braun, bei Sigenergy verantwortlich für den Vertrieb in Zentraleuropa.
Der Speicheranbieter ADS-TEC hat noch im Dezember 2025 mehrere Großprojekte vereinbart. Die Aufträge wachsen weiter und die Planungen für ein Großprojekt mit einem Gigawatt Leistung sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Die Elektromobilität entwickelt sich zunehmend zum Massenmarkt. Dadurch ändert sich auch die Nutzung der Autos, der Ladeinfrastruktur und das Verhalten der Besitzer:innen.
Das installierte Volumen von Batteriespeichern hat sich in den vergangenen Jahren verfünffacht. Doch der Zubau ist kein Selbstläufer, warnt der BSW-Solar.
Wie eine Schnellladelösung mit integrierter Batterie den zügigen Umstieg auf eine Elektroflotte effizient gestaltet.
Berlin friert, weil ein Anschlag genügte, um eine ganze Region lahmzulegen. Dieser Stromausfall ist der Beweis, dass unser Energiesystem gefährlich falsch gebaut ist.
Durch die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes wird der Bau von Großspeichern vereinfacht. Außerdem fällt die Doppelbesteuerung von Speicherstrom weg.
Zweites Rekord-Jahr in Folge. Unter anderem wurden für vier wichtige Höchstspannungsleitungen alle Verfahren abgeschlossen. Die erste „Stromautobahn“ soll 2026 in Betrieb gehen.
Am günstigsten wäre seine Energieversorgung, wenn das Bundesland 2,2 Prozent der Fläche für Windkraft nutzt und 1,4-mal mehr Solarkraft betreibt.
Die Nachrüstung von Speichern gilt oft als aufwendig – muss sie aber nicht sein. Wie Elektrohandwerker ihre Kunden schnell und einfach mit Speichern und der Backup-Box ausstatten können, haben die Experten von Atmoce im gemeinsamen Webinar erklärt.
Stark steigende Zulassungszahlen bei batterieelektrischen Pkw und Plug-in-Hybriden, Verbrenner-Fahrzeuge sind rückläufig. Und die Erwartungen für 2026 sind gut – unter einer Bedingung.
Autoindustrie, EU, Klima: Lockern wir das Verbrenner-Aus, gibt es nur Verlierer. Statt unsere Energie auf einem Nebenkriegsschauplatz zu verschwenden, sollten wir über eine echte Mobilitätwende diskutieren.
Einige Regelungen für den Speicherbetrieb haben sich in den vergangenen Monaten verbessert. Doch es gibt immer noch Hürden. Was die potenziellen Investoren in Speicher benötigen, weiß Carl Zöllner, Head of Growth bei Intilion.