Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch

Solardächer für Wohnsiedlung in Malmö – schnelle Amortisation

In Malmö, im Stadtteil Holma, befindet sich ein großer Wohnkomplex unter der Adresse Hyacintgatan 45, der jetzt, wie ähnliche Großprojekte vor ihm, mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet wurde. In den 1970er-Jahren wurden im Zuge des sogenannten „Millionenprogramms“ in kurzer Zeit zahlreiche Wohnsiedlungen auf damaligem Ackerland gebaut, um in ausreichender Menge günstigen Wohnraum zu schaffen. In diesem Fall handelt es sich um die Eigentümergemeinschaft Riksbyggen Brf Malmöhus 24, zu der 540 Wohnungen gehören. Daniel Ohlin, CEO und Manager bei der BBK Group AB, berichtet über seine Erfahrungen mit diesem Projekt, über die beteiligten Akteure und interessante Kennzahlen.

  „Am Anfang lag unser Hauptaugenmerk darauf, sowohl kleine als auch größere Projekte zu betreuen. Diese Projekte waren technisch sehr anspruchsvoll und wurden von Wohnungsverwaltungsunternehmen wie HSB oder Riksbyggen in Auftrag gegeben. Wir haben auch für andere Unternehmen wie die Carlsberg-Gruppe gearbeitet“, so Daniel Ohlin.

„Wir stellten fest, dass viele Installationsunternehmen Wissenslücken bei der Installation von Photovoltaikkomponenten hatten, was sogar zu Problemen in Bezug auf die Sicherheit führte. Als wir einem unserer Kunden unsere Erkenntnisse und Schlussfolgerungen mitteilten, bat er uns, den Markt zu durchforsten und die besten Marken in jeder Kategorie zu installieren. Dies war der Ausgangspunkt für unser Solarprojekt. Wir gingen vom reinen Projektmanagement zur Installation und zur Untersuchung der Trends in der PV-Branche über und suchten die besten Produkte und Installateure. Aus diesem Grund entschieden wir uns für Kostal-Solarwechselrichter und die REC Group aus Norwegen. Nach dieser Anfangsphase ist unsere Arbeit zur Versorgung des schwedischen Marktes exponentiell gewachsen. Wir sind jetzt einer der wenigen, die nur auf Qualität setzen.“

Daniel Ohlin sagt, sein Unternehmen mache viele solcher Projekte. „Viele davon werden zum Beispiel von HSB und Riksbyggen in Auftrag gegeben. Dabei geht es vor allem darum, dass alle Faktoren den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Dazu gehören Solarmodule und Wechselrichter, aber auch das Installationsteam und die Elektriker.“

Das Riksbyggen Brf Malmöhus 24 bestehe zum Beispiel aus 15 Gebäuden mit unterschiedlichen Grundrissen, von denen einige sogar höher als 30 Meter sind. „Wir haben Ende 2016 mit der Installation von Solarmodulen auf dem ersten Gebäude begonnen und seither jedes Jahr ein Gebäude fertiggestellt. Auf dem oben erwähnten hohen Gebäude installieren wir Paneele, da niemand hier in Schweden die technische Erfahrung in Bezug auf die Produktinstallation dieser Hersteller hat, nämlich REC Solar, Kostal und auch das K2-Befestigungssystem für hohe Windlasten und extreme Installationspositionen.“

Alle diese Anlagen haben den gleichen Aufbau, um die Langlebigkeit der Anlage zu gewährleisten, die hauptsächlich aus Kostal Wechselrichtern, Solarmodulen von REC und K2-Montagesystemen besteht.

Die Installation verlief  laut Ohlin bei allen früheren Projekten und auch bei diesem neuesten Projekt reibungslos, weil alle Unternehmen, die Materialien geliefert und Berechnungen für das Projekt erstellt haben, in ständigem Kontakt miteinander standen, um Daten und Anforderungen abzustimmen. In diesem speziellen Riksbyggen BRF sind auf sechs von 14 Gebäuden Solaranlagen installiert. Die Solarmodule können 650 kW liefern. Es wurden 17 Kostal Wechselrichter installiert. Darunter waren der EPC und sein moderner Nachfolger, der Piko CI. Alles in allem können in einem Jahr etwa 550.000 kWh Strom produziert werden. Zu Beginn wurde damit gerechnet, dass die Gewinnschwelle in acht Jahren erreicht werden würde. Als Deutschland und Schweden jedoch einige Atomreaktoren abschalteten, schnellten die Energiepreise in die Höhe, sodass die Gewinnschwelle bereits nach vier Jahren erreicht war. Dadurch haben sich die zuerst installierten PV-Anlagen amortisiert und produzieren ausreichend sauberen Strom.

Der Strom geht in die verschiedenen Hausstromverteiler, wo der Strom zuerst und hauptsächlich von den Bewohnern und den Gebäudeeinrichtungen wie Lüftung, Aufzügen, Beleuchtung in den Garagen, aber auch zum Aufladen von Elektroautos usw. genutzt wird.

Bezüglich der Technologie sagt Ohlin, Dome Zero sei ein brandneues System von K2, „und wir sind stolz darauf, die ersten in Schweden zu sein, die autorisiert sind, das System zu verwenden und in unsere Lösung zu integrieren. Das K2-System macht es möglich, dass die Solaranlage parallel der Dachneigung folgend installiert werden kann und dadurch keine Baugenehmigung durch die Baubehörde notwendig ist. Außerdem erfordert das neue System viel weniger Anbauten oder Befestigungen in der Dachunterkonstruktion aus massivem Holz.“ (nw)

Zusätzliche Fakten & Zahlen für Riksbyggen Brf Malmöhus 24:

15 Gebäude/540 Wohnungen 

Bislang wurden 6 Dächer mit Solarmodulen ausgestattet  

Solarmodule liefern 650 kW

Gesamte jährlich Produktion > 550.000 kWh   

Solarmodule: REC N-Peak & REC Twinpeak

Anzahl der Solarmodule: 2048

Return on Investment: im Durchschnitt etwa 5 Jahre