Die Windturbinenhersteller Vestas und Nordex führen es mit ihren gerade vorgelegten Bilanzen zum Abschluss ihres Geschäftsjahres 2025 vor: Das vergangene Jahr erreichten sie ihre Prognosen und schlossen mit positiven und verbesserten Ergebnissen in ihren Kerngeschäften ab. Außerdem nahmen beide Rekordaufträge entgegen.
Wie Nordex berichtete, stiegen die Umsätze im Abschlussquartal im Vergleich zum Vorjahresabschlussvierteljahr um rund 350 Millionen Euro auf 2,54 Milliarden Euro und sorgte damit dafür, dass auch im Gesamtjahr es zum Plus von noch rund 250 Millionen Euro im Vergleich zu 2024 kam – mit einem Umsatz 2025 von 7,55 Milliarden Euro. Das Ergebnis aus dem eigentlichen Geschäft – als Ebitda bilanziert – führte zu einer Marge von 12,1 Prozent im Schlussquartal und 8,4 Prozent im Gesamtjahr. Das Gesamtergebnis war mit 274 Millionen Euro wieder deutlich positiv. Vor allem aber führten die Aufträge zu einem neuen Rekord von 9,3 Milliarden Euro im Gesamtjahr: Bestellungen für eine Erzeugungskapazität von zusammen 10,2 Gigawatt.
Das größere Unternehmen Vestas schloss mit 18,82 Milliarden Euro im Gesamtjahresumsatz etwas über dem mindesten prognostizierten Umsatz von 18,5 Milliarden Euro ab. Der Ausblick aus dem Vorjahr hatte einen Bereich von 18,5 bis 19,5 Milliarden vorgegeben. Das bei Vestas vor allem als Ebit ausgegebene Ergebnis im eigentlichen Geschäft führte zu einer Marge von 5,7 Prozent, für die sich die Dänen erwartete 5,6 Prozent vornommen hatten. Nordex meldete hier vergleichbare 6 Prozent. Auch bei Vestas markierten die Auftragseingänge einen neuen Rekord mit Bestellungen für 16,3 Gigawatt aus dem Gesamtjahr 2025