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Wirsol baut Solarpark als abschreibungsfähige Investition

Der Solarprojektierer Wirsol mit Sitz im badischen Waghäusel baut zusammen mit dem Projektentwickler Energy Global Invest einen neuen Solarpark im bayerischen Ensfeld. Die Anlage wird nach ihrer geplanten Inbetriebnahme im Oktober 2026 eine Leistung von 7,634 Megawatt erreichen. Damit ist sie in der Lage, jedes Jahr rund acht Gigawattstunden sauberen Sonnenstrom zu produzieren. Diese fließt über einen Netzanschluss am Umspannwerk im benachbarten Rennertshofen in das Verteilnetz der LEW. Dazu werden die Projektpartner eine neun Kilometer lange Kabeltrasse verlegen.

Kombination mit Speicher geplant

Um den Solarstrom möglichst in Zeiten einzuspeisen, in denen er auch gebraucht wird, kombiniert Wisol den neuen Solarpark mit einem Batteriespeicher. Dieser kann immerhin gut fünf Megawattstunden Strom zwischenlagern. Dieses sogenannte Co-Location-Konzept ermöglicht es, mittägliche Erzeugungsspitzen zwischenzuspeichern, die Energie bedarfsgerecht in den Abend- und Nachtstunden ins Netz einzuspeisen – und darüber hinaus gezielt von Preisschwankungen im Tagesverlauf zu profitieren, benennen die Projektpartner den Vorteil. Damit entlaste die Anlage das lokale Stromnetz und trage zu einem wirtschaftlich effizienten Netzausbau bei.

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Schafe weiden auf der Fläche

Zudem wird der Solarpark mit einem durchdachten Flächenmanagement bewirtschaftet. Denn nach der Fertigstellung werden die Schafe eines lokalen Schäfers die Grünfläche zwischen den Modulreichen beweiden. Dies ersetzt die konventionellen Mäharbeiten, schont den Boden und fördert aktiv die Biodiversität.

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Steuervorteile mit lokaler Wertschöpfung verbinden

Die Finanzierung des Solarparks läuft über Hellgrün Energie als Vermarktungspartner. Das Projekt Ensfeld ist dazu als IAB-fähiges Direktinvestment mit einer Rendite von 13,2 Prozent strukturiert. Das bedeutet, dass Unternehmen und Freiberufler ihre Investition steuerlich geltend machen können. Dadurch bietet sich für Unternehmer und Freiberufler die Möglichkeit, den Investitionsabzugsbetrag mit einem Sachwertinvestment in erneuerbare Energien zu verbinden. Damit können sie Steuervorteile mit realer Wertschöpfung verknüpfen.