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Freiburger Versorger will bis 2050 vier Milliarden Euro in Energiewende investieren

Wie das Regionalversorgungsunternehmen mit der Firmenzentrale in der mehr als 200.000 Einwohner zählenden Universitätsstadt am Mittwoch bekannt gab, bestätigte es ungeachtet der hohen Kosten und schwachen Konjunktur den Vorjahresgewinn. Erneut wies das Unternehmen einen Bilanzgewinn von 57 Millionen Euro aus nach 57,3 Millionen Euro schon 2024. Mit neuen Investitionen in Höhe von 177 Millionen Euro im Vergleich zu schon 143 Millionen 2024 und seinem „Investitionspfad von vier Milliarden Euro“ bis 2050 richte Badenova den Blick auf „die zentrale Aufgabe der kommenden Jahre: die Finanzierung der Energiewende“, teilte Badenova mit.

Die Investitionen der Südbadener flossen 2025 in „den Ausbau der Stromnetze, die Weiterentwicklung der Wärmeversorgung sowie in Beteiligungen an Wind- und Photovoltaikprojekten“. Auch ein „Wasserstoffhochlauf“ gehörte offenbar zu den Zielen beim Kapital einsetzen. Außerdem verschaffte sich Badenova offenbar Netzzugänge, was die Zahl der versorgten Kunden mit Strom um rund 30 Prozent bis 2029 erhöht.

Der Umsatz des Unternehmens sei stabil geblieben, teilte der Regionalversorger mit, der 98 Kommunen in Süd- und Mittelbaden gehört. Der Jahresumsatz blieb mit 1,485 Milliarden Euro auf fast dem Vorjahreswert stehen, als Badenova 1,446 Milliarden Euro bilanzierte. Die Zahl der Mitarbeitenden nahm nochmals deutlich von 1.669 auf 1.817 Menschen zu.

Das Unternehmen setzt sich politisch erklärtermaßen für bessere Wettbewerbs- und Verwirklichungschancen von Windparkprojekten in Baden-Württemberg bei den deutschen Ausschreibungen ein. Alleine 2025 setzte es fünf wichtige Energiewendevorhaben um oder in Bewegung: Badenova gründete das Geschäftsfeld zur Bündelung der Aktivitäten beim Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung aus, reichte Genehmigungsanträge für sieben Windenergieprojekte gemeinsam mit Partnern ein, eröffnete eine kleinere Photovoltaikanlage und baute nun das Geschäftsfeld Batteriespeicher auf.