Air Products hat mit RWE einen langfristigen Stromabnahmevertrag geschlossen. RWE liefert jährlich bis zu 75 GWh Wind- und Solarstrom für die Wasserstoffanlagen in Rotterdam. Damit soll auch die im Bau befindliche Wasserstoffverflüssigungsanlage versorgt werden.
Der Energiekonzern Uniper hat ausreichend Kapazitätsreservierungen für das geplante Wasserstoff-Importterminal in Wilhelmshaven erhalten. Das Terminal soll jährlich bis zu 350.000 Tonnen Wasserstoff importieren.
Siemens Energy bereitet die rechtliche und operative Abspaltung seines Geschäftsbereichs Transformation of Industry vor. Zu dem Bereich mit 17.000 Beschäftigten und 5,7 Milliarden Euro Umsatz gehört auch das Elektrolyseur-Geschäft für die Produktion von grünem Wasserstoff.
Beim Sommerempfang des LEE Schleswig-Holstein stand grüner Wasserstoff im Mittelpunkt. Der Verband kritisiert die Energiepolitik der Bundesregierung und fordert stabile Investitionsbedingungen.
Die geplante Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes öffnet erstmals den Weg für kombinierte Strom- und Wasserstofferzeugung auf See. Die Initiative AquaVentus begrüßt den Referentenentwurf, kritisiert aber die Beschränkung auf einzelne Flächen. Nach Berechnungen der Initiative ließen sich zweistellige Milliardenbeträge einsparen.
Die Bundesnetzagentur hat den Festlegungsentwurf zur Reform der Netzentgelte veröffentlicht. Elektrolyseure für grünen und kohlenstoffarmen Wasserstoff sollen künftig einen Kapazitätspreis statt eines Arbeitsentgelts zahlen.
Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes verzeichnen eine deutlich steigende Nachfrage nach Transportkapazitäten. Bis zum 23. Juli 2026 reservierten Marktteilnehmer zahlungspflichtig knapp 6 GW an Ein- und Ausspeise-Kapazitäten. Das ist eine Verdopplung gegenüber Mai.
Der erste Elektrolyse-Wasserstoff aus Lingen ist im Chemiepark Marl angekommen. Damit arbeiten alle Bausteine des Projekts GET H2 Nukleus – Erzeugung, Transport und Abnahme – erstmals im Verbund. Die Leitungen gehören zu den ersten Abschnitten des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.
Vier Elektrolyseure mit jeweils einem Megawatt errichtet die Grenzland Bürgerenergie eG im Norden von Schleswig-Holstein. Das Ziel ist „Wirtschaftswachstum aus der Region, für die Region“.
Die AquaDuctus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Offshore-Wasserstoffpipeline in der Nordsee. Die Arbeiten vor Norderney und Hilgenriedersiel starten und liefern Daten für Trassenführung und Bauverfahren.
Welche Rahmenbedingungen müssen für den Wasserstoffhochlauf angepasst werden? Der Elektrolyseurhersteller Quest One sieht Netzentgelte und monatliche Korrelation als zentrale Hebel.
Der Industriegasekonzern Messer beteiligt sich mit 30 Prozent an vier Produktionsstandorten von Lhyfe für erneuerbaren Wasserstoff in Frankreich und Deutschland. Zusätzlich haben beide Unternehmen einen zehnjährigen Liefervertrag geschlossen.
Die Wasserstoffwirtschaft steht kurz vor dem nächsten Schritt, Anlagen und Dienstleistungen für den großen Maßstab auszulegen. Unternehmen zeigen, wie dieser Schritt gemeistert werden kann.
Das Family Office des SAP-Mitgründers Klaus Tschira steigt als langfristiger Investor bei Green Hydrogen Technology ein. Das Unternehmen wandelt nicht recycelbare Abfälle dezentral in Wasserstoff um.
Badenova belegt zum vierten Mal in Folge, dass ein mittelgroßer Kommunalversorger in die Energiewende viel investieren und Gewinne erzielen kann.
Der Wasserstoffhochlauf in Bayern kommt langsamer voran als ursprünglich angenommen. Das geht aus dem Fortschrittsbericht des Zentrums Wasserstoff.Bayern (H2.B) hervor, der am 24. Juni 2026 dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie übergeben wurde.
Der Wasserstoffmonitor des BDEW, der auf Basis der Wasserstoff-Datenbanken des EWI entstanden ist, zeigt eine Projektpipeline für die Wasserstofferzeugung von fast 12.000 MW – doch nicht einmal 200 MW sind in Betrieb. Der Verband fordert daher bessere Rahmenbedingungen.
In Hohenwart versorgt Deutschlands erstes Wasserstoffnetz private Haushalte und Gewerbe über bestehende Gasleitungen mit reinem Wasserstoff.
Der Energiedienstleister EWE und die Salzgitter Flachstahl GmbH haben einen langfristigen Vertrag über die jährliche Lieferung von 10.000 Tonnen grünem Wasserstoff geschlossen.
Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Gefördert werden Elektrolyseure, die in die dänische Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.
Die Bedeutung von natürlichem Wasserstoff für die Transformation ist umstritten und geprägt von Unklarheiten.
Ein von den Mitgliedern größtenteils finanziertes Bürgerenergieprojekt sorgt mithilfe von Elektrolyseuren für regionale Wertschöpfung.
Zu langsam, zu unentschlossen, zu komplex: Zwar sieht der jährliche Bericht von BDEW und Ey auch Fortschritte, doch unterm Strich bleibt ein Defizit.
Neuer Drei-Jahres-Vertrag bringt kohlenstoffarmen Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests der Ariane-6-Programme – und setzt eine fast 30-jährige Partnerschaft fort.
Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes verzeichnen kurz nach dem Start der Reservierungsphase eine Nachfrage, die über den eigenen Erwartungen liegt. Bislang sind 32 Anfragen über Ein- und Ausspeisekapazitäten von bis zu 2,9 GW eingegangen.