Grüner Wasserstoff soll emissionsintensive Industrien dekarbonisieren.Doch für grünen Stahl fehlt die Wirtschaftlichkeit.
Der Bundestag hat das Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz (WasserstoffBG) verabschiedet. Es soll Genehmigungsverfahren für Wasserstoffinfrastrukturen und -anlagen beschleunigen. Gegenüber dem Kabinettsentwurf wurde der Anwendungsbereich auf kohlenstoffarmen Wasserstoff ausgeweitet.
Der Wasserstoffhochlauf in Deutschland scheitert nicht an mangelndem Interesse der Unternehmen. Ganz im Gegenteil: Regulatorische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Risiken auch auf EU-Ebene bremsen Investitionen entlang der Wertschöpfungskette. Das zeigt eine Studie von BDEW und Capgemini.
Innovationsausschreibungen sind ein zentrales Instrument des EEG zur Förderung systemdienlicher Anlagenkonzepte. Für den Förderanspruch bei Kombinationen aus Photovoltaik und Batteriespeichern ist neben dem Zuschlag entscheidend, dass die Anlage fristgerecht errichtet und in Betrieb genommen wurde...
Die EU-Kommission hat ein deutsches Beihilfeprogramm über drei Milliarden Euro genehmigt. Es soll Investitionen in die Produktion von Cleantech-Technologien fördern – darunter auch Elektrolyseure. Die Förderung läuft bis Ende 2030.
Das Bundesverkehrsministerium stellt 220 Millionen Euro für den Aufbau eines initialen Wasserstofftankstellen-Netzes für Lkw bereit. Gefördert werden bis zu 40 Tankstellen und bis zu 400 Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.
Flexible H2-Kraftwerke sollen künftig für stetig verfügbaren Strom sorgen. Doch auf die Ausschreibung wartet man schon lange.
Der Infrastrukturausbau für den Wasserstoffhochlauf nimmt immer mehr Gestalt an. Wonach richtet sich die Entwicklung des Kernnetzes?
Der Norden ringt um den Hochlauf: Auf der 3. Norddeutschen Wasserstoffkonferenz zeigten sich Fortschritte trotz Unsicherheiten.
Während Hersteller, Planer und Landesregierung bereitstehen, verzögert der Bund den Wasserstoffhochlauf.
Wo in Zukunft Infrastruktur für Wasserstoff gebraucht wird, da wird diese bereits aktiv geplant und gebaut. Aber woher wissen die Planer, wie viel es wirklich braucht und an welchen Stellen? Das erklärt Barbara Fischer, Geschäftsführerin des FNB Gas in der neuen Folge „Was jetzt passieren muss“.
Der Hochlauf der Wasserstoff-Elektrolysekapazitäten in Deutschland verläuft schleppend. Mit aktuell 181 Megawatt installierter Leistung und weiteren 1,3 Gigawatt in Bau oder final entschieden, ist das 10-Gigawatt-Ziel bis 2030 gefährdet.
Erster Dekra-geprüfter CO2-Nachweis für klimafreundlichen Lkw-Einsatz mit Fahrzeug von Hylane, einem Anbieter emissionsfreier Lkw in Europa.
Eine neue Studie des Norddeutschen Reallabors zeigt: Der Markthochlauf von grünem Wasserstoff wird durch einen komplexen Hemmniskreislauf aus Regulatorik, fehlender Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturproblemen gebremst. Die Analyse basiert auf Diskussionen aus den NRL-Transformation Labs.
Die Stadtwerke Bielefeld setzen bei der Dekarbonisierung ihres Busverkehrs auf lokal produzierten grünen Wasserstoff. Ein 1-Megawatt-Elektrolyseur von IMI soll künftig 29 Dual-Fuel-Busse mit Treibstoff versorgen.
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Offshore-Wind und Offshore-Elektrolyse begünstigen sich gegenseitig. Welche Rahmenbedingungen es dazu braucht, zeigt eine Studie.
Carbon Capture and Storage wird immer häufiger als wichtiges Element der Energiewende beschrieben, während der grüne Wasserstoffhochlauf stockt. Braucht die grünen Wasserstoffwirtschaft Carbon-Management? Eine Pro/Contra-Diskussion
Verhindert oder ergänzt die Aufnahme und Speicherung von Kohlenstoff den grünen Wasserstoffhochlauf?
Bis Ende 2025 sind bundesweit insgesamt 36 öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen vom Netz gegangen - viele davon erst wenige Jahre alt und mit europäischen Fördermitteln errichtet. Eine Petition fordert jetzt den Stopp der Schließungen und eine langfristige, bundesweiten Strategie.
Die Stadtwerke Stuttgart stocken ihren im Bau befindlichen Green Hydrogen Hub mit einem vierten Elektrolyseur auf. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Erweiterung mit einer Förderung von 2,9 Millionen Euro.
Von der Bundesregierung fehlen klare Impulse für grünen Wasserstoff. Doch es gibt effektive Mittel für den Hochlauf.
Gascade hat rund 400 Kilometer bestehender Erdgasleitungen auf Wasserstoff umgestellt. Die neue Verbindung ist Teil des Projekts „Flow – making hydrogen happen“ und bildet einen zentralen Abschnitt des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.
Mit der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und dem Innovationsfonds 2025 stellt die EU bis zu sechs Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte bereit. Deutschland und Spanien beteiligen sich mit zusätzlichen nationalen Mitteln.
Politiker schließen sich Branchenforderung an und kritisieren die Bundesregierung, nicht nur beim Ausschreibungsdesign: Sie haben auch Vorschläge zum Thema Grüner Wasserstoff.