Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Mit einer Nachbarschaftsfeier zur offiziellen Eröffnung des neuen Windparks mit 35 Megawatt (MW) Nennleistung in der Planungsregion Rostock machte das Projektierungsunternehmen WPD noch einmal die Beteiligungsangebote des Sieben-Anlagenparks bekannt: Mehr als 1.000 Anwohnende im Umkreis von 2,5 Kilometern um die Windparkaußengrenzen können sich für einen Strombonus eintragen, der Familien mit zwei Kindern ungefähr 400 Euro pro Jahr einbringen kann. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 eingeführte Bestimmung, wonach Windparkbetreibende bei neuen Inbetriebnahmen die Kommunen im 2,5-Kilometer-Umkreis finanziell beteiligen sollen und dafür bis zu 0,2 Cent pro Kilowattstunde anbieten dürfen, wird gemäß WPD zu jährlichen Abgaben von 143.000 Euro führen.
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Als Kompromiss mit dem Naturschutzbund traf WPD zudem eine Vereinbarung zum Schutz des in der Region ansässigen Schreiadlers. Die Anlagen sollen dafür mit saisonalen Teilabschaltungen die Luft für die Flugbewegungen der Raubvögel freigeben. Von Mitte Juni bis Mitte September werden die Anlagen dafür stillstehen, wie in lokalen Zeitungsberichten zu lesen ist. Der Windpark hat bereits eine lange Vorgeschichte und war nach einer ersten Initiative im Jahr 2007 und hätte schon 2014 in Betrieb gehen können. Doch gerade und nicht zuletzt an Protesten für den Schutz der Schreiadler war das Projekt vorerst gescheitert, und der Bau von ursprünglich deutlich mehr wenngleich kleineren Anlagen hatte nicht stattgefunden. Nun kommen in Jördenstorf fünf Nordex-Turbinen vom Typ N133 und zwei Turbinen des Typs N149 zum Einsatz.
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